News

Sieg in TEXAS

Es kommt noch der Artikel von Frau Marlies Homagk! Die Trainerin, die Franz in den ersten Jahren formte und förderte, in denen Franz mit Triathlon angefangen hatte.
 

Quelle: LR-Online.de

Finale in Austin

Dank Fabian Fiedler gibt es auch vor dem Rennen in Austin schon einen kleinen Artikel ...

 

Quelle: tri-mag.de

Miami ein gutes Pflaster

Nachdem Franz 2016 bei seiner 2. Mitteldistanz auf das Podium in Miami springen konnte und sich den 3. Platz erkämpfte, hat er auch in diesem Jahr gezeigt, dass ihm die Mitteldistanz sehr gut liegt. Diesmal konnte er seinen 3. Platz aus dem Vorjahr durch einen 2. Platz in diesem Jahr verbessern.

 

Hier mehr: Artikel 1 -> tri2b.com

                   Artikel 2 -> tri-mag.de

Franz versucht sich wieder in Miami

2. Platz beim Strandräuber Ironman 70.3 Rügen

Hinter Patrick Lange, dem drittplatzierten der Ironman WM von 2016 auf Hawaii, konnte Franz seinen bisher größten Erfolg auf der Mitteldistanz verbuchen. Mit einem Rückstand nach dem Radfahren von 4:30 Minuten auf die Plätze 1 und 2 und 4:00 Minuten auf die Plätze 3,4 und 5 wechselte er auf die Laufstrecke und ging von Anfang an ein hohes Tempo. Nach knapp 13 km hatte er alle vor ihm laufende überholt, lediglich der spätere Sieger Patrick Lange konnte seinen Vorsprung halten und zum Ende hin auch noch etwas vergrößern, da Franz seinen Platz nur noch absicherte. Mit einer Halbmarathonzeit von 1:13h lief er den zweitschnellsten Halbmarathon des Tages und konnte sichtlich zufrieden sein. Der 2. Platz ist großartig und wir freuen uns auf die beiden Ironman 70.3 Rennen in Miami und Austin.

Bis dahin,

euer Paul

MAZ-Artikel online

Die Märkische Allgemeine Zeitung hat Franz interviewt und das Interview steht noch Online.

Ihr könnte es euch unter folgendem Link durchlesen: Franz Löschke / MAZ-Artikel

Barnewitzer Paarzeitfahren

Mein Kumpel und langjähriger Freund Benjamin Passler fragte mich vor kurzem, ob ich lust hätte mit ihm bei einem Zeitfahren teilnehmen würde. Das ganze sollte als Paarzeitfahren stattfinden und so sagte ich zu. Ich hatte so etwas noch nie zuvor mitgemacht und fand es sehr interessant. Wir starteten also heute beim 11. Barnewitzer Paarzeitfahren und konnten uns im kompletten Feld sehr gut behaupten. In der Wertung, wo die Fahrer "ohne Lizenz" gewertet wurden und wir auch starteten erreichten wir den 1. Platz und wenn wir "Lizenzfahrer" gewesen wären, dann hätten wir den Gesamtplatz 3 belegt. Wir waren also sehr zügig unterwegs und absolvierten die 25,2 km in 32:12 min.

Es hat großen Spaß gemacht und in der Woche nach dem Ironman 70.3 auf Rügen gehen wir dann unser 2. Paarzeitfahren an.

 

Danke Citec für die schnellen Laufräder und danke Canyon für das Bike.

 

viele sportliche Grüße

 

Das Trainingslager in St. Moritz neigt sich dem Ende und hier könnt ihr ein paar Impressionen sehen...

Letztes Wochenende fand die DM und 1. Triathlonbundesliga in Grimma / Sachsen statt und es war der 1. größere Wettkampf in dieser Saison. Keiner kannte Franz seine aktuelle Form und Franz und Trainer wussten auch nicht, wo sie in diesem Rennen stehen werden. Letztendlich ist der Renntag so verlaufen, dass Franz als 6. der Gesamtwertung das Rennen beendete und bei der DM den 5. Platz belegte.

Sowohl Franz, als auch Trainer und Offzielle der DTU waren von diesem Ergebnis sichtlich beeindruckt, da ein jeder die letzten Jahre und vor allem letzten schweren Monate kannte.

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zu frieden, freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe und ja, ein ausführlicher Rennbericht folgt noch ;)

 

Gruß,

Paul

Kreismeister 2017 mit 10.000m Kreisrekord

Am 9. Juni fand die 10.000m Kreismeisterschaft in Finsterwalde statt und wie angekündigt ist Franz in erster Linie mit dem Ziel hingefahren, dass er den Kreisrekord knackt, den er sich schon so lange holen wollte. Es gibt eine schöne Story zum Kreisrekord, welche wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen. So viel kann ich euch sagen, der Kreisrekord ist gefallen und liegt jetzt bei 33:27 min. 

Nun aber zur Vorgeschichte: Der ehemalige Kreisrekordhalter war Jörg Dickert, der auch ein sehr guter Läufer war / ist. Als der Rekord vor einigen Jahren gelaufen wurde führte Franz das komplette Rennen und Jörg Dickert hielt sich die ganze Zeit im Windschatten hinter Franz auf. Als es dann in die letzte Runde ging überholte dieser den damals jungen Franz und ließ ihm im Sprint keine Chance. Das Rennen, sowie der Kreisrekord ging an Jörg Dickert und Franz war zu tiefst betroffen, da doch er das ganze Rennen geführt und auf den Rekord hingearbeitet hatte. 

Jetzt hat er sich nach einigen Jahren den Rekord geholt, auch wenn Franz mit der Zeit von 33:27min natürlich nicht zufrieden ist und auch nicht sein kann. Das Rennen hatte von Sonne bis Regen und somit nassem, rutschigem Boden alles zu bieten und wurde wieder einmal sehr gut organisiert. 

                                                    Vielen Dank !

 

Auch die Konkurrenz mit Martin und Max war gut besetzt, da diese auf den ersten Kilometern versuchten an Franz dranzubleiben.

Franz dankt der Sparkasse Elbe - Elster, da diese nicht nur der Sponsor von Franz ist, sondern sehr viele Veranstaltungen in der Region unterstützt.

Vielen Dank und viele Grüße, 

Paul

Tri-mag berichtet

Löschke testet in Luxemburg

Parallel geht es beim Ironman 70.3 in Luxemburg zwar nicht um EM-Titel, aber um Preisgelder, Standortbestimmungen und Punkte für die WM-Qualifikationslisten...

 

weiterlesen könnt Ihr unter dem folgenden Link nach der Quelle!

Quelle:tri-mag.de / Fabian Fiedler

 

Lausitzer Rundschau schreibt Nachtrag zu den Kreismeisterschaften

Kreisrekord ist nach 12 Jahren gefallen und wurde um 19 sek unterboten.

....
Quelle: LR-Online.de

Autor: clh1

Lausitzer Rundschau berichtet

Steven Wiesner arbeitet bei der Lausitzer Rundschau und berichtet über bedeutende Personen aus der Elbe-Elster-Region. Auch Franz gehört dazu, sodass Herr Wiesner mit Franz ein Exklusiv-Interview durchführte und beide sich während dem Gespräch sehr amüsierten.

Mehr lest ihr unter folgendem LINK: lr-online.de

Quelle: LR-Online.de / Steven Wiesner

Elite bei der Duathlon DM 

Franz, Steffen Justus, Jonas Hofmann und Jonathan Zipf werden versuchen dem Vorjahressieger Dominik Sowieja das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das Feld wird sich schon beim 1. Lauf weit auseinanderziehen und die Favoriten werden sich positionieren.

 

Mehr unter: www.dtu-info.de

Lauf um den Bergheider See / Lichterfeld - 12 km

Laufwochenende in der Heimat !

Seit mehreren Jahren hat es endlich mal wieder geklappt und Laufwettkämpfe aus alten Tagen konnten bestritten werden. Franz war in der Heimat bei seinen Eltern und hat an Laufveranstaltungen teilgenommen, die vor dem Profisport und vor dem Schritt zur Sportschule nach Potsdam zu den Samstägigen bzw, Sonntägigen Aktivitäten zählten. Gefühlt an jedem Wochenende findet im Elbe-Elster-Kreis eine Laufveranstaltung statt, wo alle möglichen Distanzen, vom "Schnupperlauf" bis hin zum Marathon gelaufen werden können.

 

So auch am vergangenen Wochenende (8. und 9. April). Die Läufe um den Bergheider See bei Lichterfeld und der Topflauf in Crinitz sind Teil der Sparkassen Elbe-Elster Laufserie und konnten mit hohen Teilnehmerzahlen glänzen. Sowohl am Samstag bei mäßigem Wetter in Lichterfeld, sowie bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag in Crinitz kamen Lauffreunde aus der ganzen Region, einige sind sogar aus München bzw. aus England gekommen (ein Trainingskamerad aus alten Zeiten, der immer wieder gerne in der Region ist).  Beide Läufe sind sehr schöne Läufe, da sie fern von Straßen nur durch Wälder bzw. Tagebau führen und somit mehr Abwechslung für das Läuferauge bieten, als Stadtläufe, wo immer der Asphalt zu spüren ist. Es macht einfach so einen großen Spaß, wenn man nach so langer Zeit wieder an alte Zeiten zurückdenken kann und immer noch den Spaß sieht. Die nächsten Läufe werden kommen :)

Topflauf in Crinitz - 12 km

Athlet reloaded

Der Gips bzw. die Schiene vom Arm ist nun wieder weg und das Training kann aufgenommen werden. Laufen und Radfahren war bisher so gut wie uneingeschränkt möglich, aber jetzt muss erstmal beim Schwimmen rangeklotzt werden und die Eine oder Andere Sondereinheit her, damit die 6 Wochen schwimmfrei irgendwie wieder aufgeholt werden können. Bis zum richtigen Saisonstart ist es nämlich nicht mehr so lange hin. Am 30. April geht es ja mit der Duathlon DM in Alsdorf los und danach folgen gleich die ersten Triathlonrennen. Im Laufen und Radfahren läuft bisher alles nach Plan und auch die Zeiten stimmen. Franz wird alles geben, um den Trainingsrückstand im Schwimmen so schnell es geht aufzuholen und um Podestplätze mitkämpfen zu können !

Angriff !!!

Frühjahrsmesse - Berliner Halbmarathon

war toll und erfolgreich

Es kamen viele Besucher und haben sich darüber informieren lassen, wie Franz mit dem Trainingsgerät "EMS-Bekleidung" klarkommt und wie sich das aufs Training auswirkt. Die Messe war sehr gut besucht und es war einfach toll, ein Teil des Teams zu sein. 

Jederzeit gerne wieder :) - Danke Antelope.Club !

Neuigkeiten ab 1.1.2017

Seitdem 1. Januar 2017 ist Franz Trainer am Triathlon Bundesstützpunkt Nachwuchs in Potsdam. Er übernimmt gemeinsam mit Suse Werner das Training der Jugend B- / und Jugend A-lichen und das sehr erfolgreich.

Am vergangenen Wochenende (18./19. März) fand in Potsdam der Leistungstest der DTU statt, wobei 800m geschwommen und 5 km gelaufen werden müssen. Dieser Test entscheidet, welcher Athlet der Jugend A bzw. Junioren sich das 1. Ticket für die EM sichern kann. Außerdem wird auch entschieden, welcher Eliteathlet sich für Wettkämpfe der WM-Serie, Weltcups oder Europacups empfehlen kann. 

Suse und Franz haben es geschafft ihre Athletin Marie Horn auf den Punkt FIT an den Start zu bringen. Sie wurde 3. schnellste Frau des Tages und sicherte sich so ihr EM-Ticket.

 

Gratulation an Marie Horn und ihre Trainer Suse und Franz!

2017

Anstelle von WM-Serie geht Franz diesjahr auf Punkte- und Erfolgsjagd bei IM 70.3 Rennen.

Dass ihm die Streckenlänge liegt hat man spätestens in Miami gesehen und wenn jetzt Routine reinkommt, dann kann Franz einen schönen und erfolgreichen Übergang zur Mitteldistanz finden.

Die Wettkampfplanung für die 1. Saisonhälfte wird in den kommenden Tagen beendet sein und dann hier nachlesbar sein.

 

 

Viele Grüße,

Paul

Ende gut alles gut. 3.Platz  Miami 70.3

 

Nachdem bei meinem ersten 70.3 Versuch in Cozumel vor einigen Wochen so ziemlich alles schief ging, was schief gehen konnte und es die ganze Zeit in Deutschland nur regnete, war ich umso mehr positiv auf mein zweites Rennen in Miami gestimmt.

Gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin Caro und meinem Kumpel, aus der Schulzeit, Robert bin ich nach Florida gereist.

Ich war sehr froh, dass beide mich begleitet und unterstütz haben. Zudem konnten die beiden Sightseeing machen auch ohne auf mich Rücksicht nehmen zu müssen.

Bei Marcie hatten wir die beste Airbnb-Unterkunft überhaupt und haben viele neue, interessante Leute kennengelernt.

Da ich gut drauf war und das Training sich die letzten Wochen sehr gut angefühlt hatte, wollte ich meine zweite 70.3 nicht so verbissen angehen. Aus diesem Grund legten wir am letzten Entlastungstag einen Strandtag ein, der mit einem Miami Heats Basketball-Spiel in der American Airlines Arena sehr schön endete. Begleitet wurden wir von zwei weiteren Mitbewohnern. Denis aus Deutschland und Sophie aus Frankreich, die sich unserer Gruppe sehr gerne angeschlossen haben und mich beim Rennen ebenso anfeuerten.

Am Tag vorm Rennen traf ich im Schwimmbad den späteren Gewinner Terenzo Bozzone und nahm heimlich seine Geschwindigkeit auf. Daraufhin lud er mich ein, das Training gemeinsam fortzufahren. Die Vorbereitung lief echt gut und mit Spaß an der Sache erst recht. Vor dem Rennen konnte ich prima schlafen und hatte beim Einpacken der Wettkampfsachen fast nichts vergessen. #irgendetwasistjaimmer Dank Roberts organisatorischen Fähigkeiten war es nie schwer einen günstigen Parkplatz zu finden (oder Ideen fürs Sightseeing zu bekommen). Am Wettkampfort angekommen ist es für mich immer noch eine sehr beeindruckende Erfahrung, dass sich nicht nur 100 Profis, sondern auch tausende andere Verrückte so ein Rennen antun. Haha Die Gedanken im Vorfeld vor so einer langen Ausdauerbelastung sind immer die gleichen. „Wird meine Verpflegung ausreichen? Gibt es genügend Verpflegungsstationen? Ich hoffe ich muss nicht auf Klo. Socken ja oder nein? Hoffentlich sitze ich mir den Arsch nicht wund. Usw...“ Ich war auch gespannt, wie sich die anderen Athleten, die sonst im ITU-Zirkus unterwegs waren, bei einer 70.3 schlagen werden. Dabei waren z.B.: Sven Riederer, Rodolphe von Berg, Sean Jefferson und ein paar weitere.

 

Die ersten 1300m liefen richtig gut bei mir und ich bin an Position drei geschwommen, dann verließen mich ein wenig die Kräfte für die erste Disziplin und ich wurde etwas durchgereicht. Nach dem Schwimmausstieg bin ich ordentlich auf die Nase geflogen, weil der Boden so rutschig war. Als nächstes hab ich meinen Wettkampf-Anzug eine Ewigkeit nicht anbekommen und verlor dadurch auch etwas Zeit.

Die ersten Athleten hab ich schnell überholen können und versuchte mich dann allein zur der ersten Gruppe vorzuarbeiten. Dieses Vorhaben wurde durch zwei Athleten unterstützt, welche mich von hinten überholten. Ich konnte ihre Geschwindigkeit mit aufnehmen und wir fuhren bis ca. Kilometer 35 an die erste größere Gruppe heran, in der auch Michael Realert und Sven drin waren. Ich dachte wir sind alle zusammen, aber als wir uns dem Wendepunkt näherten sah ich, dass Terenzo heute auf dem Rad einen sehr guten Tag hat. Ich hatte zwar von Anfang an immer mal wieder Krämpfe im Hüftbeuger, aber es war zum Glück nie wirklich schlimm.

Cool, mutig und für mich vorteilhaft war es, als Sven nach dem Wendepunkt eine sehr starke Tempoverschärfung machte und ein hohes Tempo bis in die Stadt zurück aufrecht hielt. Manchmal dachte ich sogar: „Ob das Tempo nicht eine Nummer zu fett ist für mich?“ Ich dachte, „es ist vielleicht minimal zu schnell, aber du fühlst dich trotzdem noch nicht am Limit“. Als ich nach ca. 70km mal zurückschaute, hat es mich auch gefreut, dass unsere Gruppe auf 5 Leute geschrumpft war und die anderen nicht in Sichtweite waren. Terenzo leider auch nicht. Als es wieder in die Stadt ging und kurvenreicher wurde, konnte ich mich noch etwas mehr erholen und auf das Laufen vorbereiten.

Am Wechselplatz sorgte ich mit meinem schnellen Wechsel für etwas Verwunderung. ;) Ich empfand ihn eher als normal und hab mich nur aufgeregt, dass irgendjemand meine linke Socke geklaut hat. Haha

Ich ging gleich ein schnelles Tempo an und Caro rief mir „Platz 5 und 6 Minuten auf Terenzo!“ zu. Nach 2km war ich schon kurz vor dem zu der Zeit Zweitplatzierten. Die ersten 4 Athleten hatten ihr eigenes Begleitfahrrad und wir mussten eine sandige Unterführung durchlaufen, die durch ein kleines Tor zugängig war. Leider hatte die Begleitfahrerin vor mir die Bewegung abrupt abgebremst und ich hab sie im Übereifer und ohne böse Absicht aus Versehen über ihr eigenes Rad geschubst. Immerhin ist sie ja zum Glück weich gefallen. Nachdem sie mich in ihrem ersten Schock auf spanisch beleidigt hatte, hab ich mich noch einmal entschuldigt und wir rasten beide zusammen weiter.

Schon auf der ersten Runde konnte ich den Abstand zu Terenzo ordentlich verringern und zu Michi, der hinter mir lag, fast eine Minute hinauslaufen. Immer wieder wurde ich auf der Strecke mit Infos versorgt und angefeuert. Das half mir sehr. Auf den letzten 5km bekam ich jedoch leider starke Magenprobleme und merkte die Anstrengung und damit einhergehend die Erschöpfung deutlich, sodass mich Rodolphe noch einholen und überholen konnte. Ich war nicht mehr in der Lage irgendwie dagegen zu halten und war froh, dass ich den Abstand nach hinten zu Michi halten konnte.

Als 3. überquerte ich die Ziellinie und war überglücklich, dass die Saison ein so schönes Ende nahm.

 

Nachdem ich den Asphalt zum Brennen gebracht hatte, sollte am Abend noch die Tanzfläche zum Glühen gebracht werden. Denis und Jessi waren zwei Mitbewohner unserer Unterkunft und nicht nur von ihnen hatten wir den Hinweis bekommen, dass man in den Schwulenclubs Miamis sehr gut tanzen gehen kann. Sie spielen gute Musik und sind nicht so teuer. Es gibt Momente, in denen sollte man vorher checken, was auf seinem Shirt steht. Nachdem mir die anderen sagten, mir wurde hinterher gepfiffen schaute ich auf mein Shirt und realisierte, dass ein Text, wie „Let me see your bedroom!“ nicht so optimal in einem Schwulenclub ist. Hahahaha - Wir hatten auf alle Fälle eine Menge Spaß.

Es folgten noch ein paar Beachtage in Kombination mit Sightseeing und tanzen gehen. Am Dienstag hieß es dann für Caro und mich „Abschied nehmen“ und es ging zum Flughafen. Robert ist noch zu Freunden nach Orlando weitergefahren. Als wir an einem Check-In –Computer alle Daten eingegeben hatten, bekamen wir einen Ausdruck, dass unser Flug erst am Mittwoch ist. Wir sahen es sportlich und dachten uns „lieber einen Tag zu früh als zu spät am Flughafen“. Somit hatten wir noch einen zusätzlichen Tag vor Ort, den wir auch in vollen Zügen genießen konnten.

Jetzt freue ich mich auf die Saisonpause und habe Zeit in dieser viel Zeit, um darüber nachzudenken wie es nächstes Jahr weiter geht.

 

Euer Franz

Miami is calling

Nach dem IM 70.3 Cozumel folgt nun noch der Saisonabschluss beim 70.3 in Miami. Ohne große Erwartungen steigt Franz in den Flieger, denn es ist ja auch erst die 2. IM 70.3-Distanz. Wir können alle gespannt sein, wie es läuft, aber ihr werdet natürlich rechtzeitig informiert.

 

bis dahin, 

euer Paul

IM 70.3 Debut in Cozumel mit Platz 13 beendet

Das war er nun, der erste IM70.3 ist geschafft und die Beine werden nun gelockert. Wie schon in dem "Pre-Race-Post" von Franz zu lesen war, begegnete er dem Start mit viel Spannung und Respekt. Dass gleich bei der ersten 70.3 so viele Eindrücke passieren werden und Franz völlig geflasht wird, damit hat und hätte einer gerechnet. Wenn man "nur" auf Kurzdistanzen unterwegs ist, dann ist so ein halber Ironman schon eine ganz andere Sorte Wettkampf. Nicht nur die Wettkampfdauer, sondern auch der Typ sind so unterschiedlich. Wie auf Facebook zu lesen hat der IM70.3 Cozumel viele Facetten gehabt und Franz ist mit unwahrscheinlich vielen Gefühlen nach dem Wettkampf wieder zurück zum Hotel. Es gab Schwierigkeiten, tolle Erlebnisse und Erfahrungen, die man vllt sogar bei seinem ersten Wettkampf über diese Distanz machen muss, damit man dann für die kommenden sofot gewappnet ist. In 3 Wochen soll ja schon der nächste IM70.3 anstehen, diesmal in Miami. Mal sehen wie es dort wird ;)
Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an unseren neuen Partner "Teamsportreisen" widmen. Ihr seid KLASSE und macht einen großartigen Job. Hättet ihr nicht Flüge etc. so sorglos organisiert hätte Franz sich lange nicht so gut vorbereiten können. Auch durch euch steht am Ende ein 13. Platz bei den Profis in 4:09h auf der Ergebnisliste.

 

Danke!

 

bis dahin,

euer P. Löschke

Sieg beim Berlin Citylauf und Ottweiler Altstadtlauf

Nachdem Franz schon in Berlin seine gute Laufform aufzeigte, ließ er beim Ottweiler Altstadtlauf auch keine Zweifel aufkommen. Beim Lauf in Ottweiler war die Konkurrenz mit einigen Nationalmannschaftskollegen und einem Triathleten aus der luxemburgischen Triathlon Nationalmannschaft mit Stefan Zachäus stärker einzuschätzen und sollte auch so eintreffen. Der Lauf in Ottweil verlief über 4 Runden à 2,5 km, sodass der Hauptlauf nach 10km im Ziel endete. Die Triathleten um Stefan Zachäus, Gregor Payet und Jonathan Zipf gingen in der 1. Runde alle das gleiche, hohe Tempo, wo schon nach der 2. Runde aussortiert wurde. Übrig blieben Jonathan (Johnny) und Franz, die sich nichts schenkten. Franz wusste, dass Johnny einen extrem schnellen Endspurt hat, daher musste Franz versuchen sich vorher zu lösen. Er lag alles in eine Wagschale und attackierte am letzten Berg, der in jeder Runde zu absolvieren war. Die Attacke war erfolgreich und Franz konnte sich ein paar Meter absetzen. Er überquerte die Ziellinie mit ein paar Sekunden Vorsprung und konnte einen weiteren und wichtigen Sieg "einlaufen"!

 

Mehr unter: Ottweiler Zeitung

Im Training zurück

Nach knapp 3 Wochen Trainings- und Verletzungspause hat Franz das Training wieder aufgenommen. Der Oberarm schmerzt zwar noch bei einigen Bewegungen, aber sie sind zumindest soweit zurückgegangen, dass er das Training wieder aufnehmen konnte. Franz geht wieder mit großer Motivation ins Training und hat sichtlich großen Spaß daran. Klar ist, dass ihn die Pause etwas zurückgeworfen hat, aber mit dem neuen Elan den er beim Training an den Tag bringt sollte er bald wieder in der Form sein, die er vor der Verletzung hatte und vielleicht kommt er jetzt auch schneller zu seiner Form, die er sich wünscht.

 

Der nächste Wettkampf wird voraussichtlich am 23. August in Karlovy Vary / Tschechische Republik stattfinden.

 

MfG Paul

China ist vorbei, jetzt folgt Japan

Der Weltcup in Chengdu ist Geschichte und Franz ist am Mittwoch dann auf dem Weg nach Yokohama / Japan. Franz hat den Weltcup abgehakt und fokussiert sich nun auf das bevorstehende WTS-Rennen. Er weiß mit Sicherheit auch, dass es sich nun nicht mehr lohnen wird, einen Frühstart zu riskieren, denn dadurch werden gute Ausgangspositionen schnell zerstört und das ist es einfach nicht Wert, denn dadurch ist man auch nicht schneller an der Boje. Egal, Franz hat den Wettkampf abgehakt, nimmt die Form mit nach Japan und wird auf´s neue versuchen ein gutes Ergebnis abzuliefern.

 

bis dahin,

Paul

Für Team RIO 2016 nominiert

Am 1. April fand in Potsdam die Nominierung für das "TEAM RIO 2016" des Landes Brandenburg statt. Eingeladen war auch Franz, der jedoch wegen Wettkampfreise nicht teilnehmen konnte. Schon 2012 wurde Franz für die Nominierung vorgeschlagen, wurde dort jedoch "nur" in den "Perspektivkader" berufen. Dieses Jahr sollte es jedoch anders sein. Franz wurde tatsächlich in den Kader des "Team RIO 2016" berufen und wird nun eine kleine Unterstützung und natürlich eine große Portion Motivation mit in die vorolympische Saison nehmen können. 

 

GO for RIO ! 

 

 

MfG

Paul

29. Platz WTS Abu Dhabi mit vielen Erlebnissen

Nach dem ersten Rennen in Kapstadt konnte ich schon recht zuversichtlich in das Rennen von Abu Dhabi schauen. Zumindest was Schwimm- und Radleistung angeht. Dennoch war das WTS-Rennen der erste große Test mit Weltspitzenathleten für Justus Nieschlag und mich (Gregor Buchholz konnte auf Grund der Folgen eines Radsturzes nicht am Rennen teilnehmen). Etwas nervös war ich schon, aber unmittelbar vor dem Rennen hab ich meine überlegte Routine durchgezogen und war fokussiert.
Mit meiner Startnummer war ich im zweiten Drittel und stand zuerst in der Mitte auf dem Startplatz. Ich schaute nach rechts und sah, dass dort nur ein paar Athleten standen, darunter gute Schwimmer, wie Henri Schoemann und Alessandro Fabian. Ich stellt mich noch einmal um und hielt dies für die beste Entscheidung. Mit dem Startschuss sprintete ich wie Usain Bolt Richtung Wasser und sprang im hohen Bogen in die Fluten. In meinem Übereifer rutschte mir das erste Mal seit 2005 die Brille runter. Ein paar Armzüge später hielt ich kurz an, um die Brille zu richten und erwischte gleich die Beine vom Alessandro. Da dran blieb ich auch recht lange, bis ich am Ausstieg bemerkte, dass ich „das Schwimmen meines Lebens“ hatte. Ich war vor Jonathan Brownlee und ein paar anderen guten Schwimmern aus dem Wasser. Sicher und schnell in der ersten Gruppe passierte nicht so viel beim Rad fahren. Als es dann auf die Wechselzone zu ging begannen die Positionskämpfe und wir konnten uns gut positionieren. Beim Absteigen rutschte ich auf irgendetwas aus und verlor sowohl mein Rad, als auch wertvolle Zeit und Plätze. Momentan bin ich im Laufen noch nicht so konkurrenzfähig, weil ich noch nicht ganz mein Wettkampfgewicht habe. Aber ich bin zuversichtlich und bekomme das in den nächsten Wochen hin. Daher bin ich mit dem 29. Platz sehr zufrieden und habe mein eigenes Ziel von einer Top 30 klar erreicht. Abu Dhabi ist schon eine beeindruckende Stadt mit einer interessanten Kultur. Vielleicht fahre ich auch mal dort hin, wenn keine Wettkämpfe mehr anstehen.
Nach Abu Dhabi sind wir direkt weiter nach Australien geflogen und bleiben bis Mitte April hier. Wir nehmen in dieser Zeit das WTS-Rennen in Auckland und an der Gold Coast mit.
 
Bis dahin 
Euer Franz

Interview Februar

Guten Morgen Franz,

als erstes möchte ich dir zu deinem erfolgreichen Saisonauftakt in Kapstadt gratulieren.

Wie geht es dir nach der Podestplatzierung?

 

Mir geht es sehr gut. Ich habe mich riesig über das Podium gefreut. Das Podium war Ziel und das hab ich auch erreicht.

 

Nach so einem Auftakt muss die Motivation doch enorm sein. Blickst du zuversichtlich in die kommende, lange Saison?

 

Ja auf alle Fälle. Ich bin bisher gesund und verletzungsfrei über den Winter gekommen und habe noch eine Schraube namens Körpergewicht, an der ich noch ordentlich drehen kann. Ich habe sozusagen mit Gewichtsmanschetten im Winter trainiert.

 

Du erwähntest, dass die Spritzigkeit beim Laufen noch nicht ganz zu deiner Zufriedenheit war. Hast du das jetzt verbessern können?

 

Nein in so einer kurzen Zeit ist das noch nicht möglich, aber wir werden sehen, was in Abu Dhabi unterm Strich rauskommt.

 

2012 bist du auch in Südafrika bei einem Afrika-Cup in Port Elizabeth gestartet und es folgte eine starke Saison. Wird es dieses Jahr genauso ausgehen?

 

Ich hoffe es doch! 2012 musste ich auch erst einmal Punkte sammeln, um in der WM-Serie starten zu können.

 

Kurz vor dem Auftakt der WTS-Serie möchte ich natürlich auch wissen, was du dir dieses Jahr vorgenommen hast. Steht die Serie im Fokus oder eher die Olympia-Quali oder gar beides?

 

Zum einen eine stabile, starke Saison in der Serie und natürlich die Olympia-Qualifikation. Wenn ich in Rio 2015 starte, will ich auch das Ticket holen.

 

Mittlerweile kannst du dich ja komplett auf den Sport konzentrieren. Der Umzug von Potsdam nach Saarbrücken liegt schon etwas zurück und die Uni ist zur Zeit auch kein Hindernis im Zeitmanagement. Macht sich das auch in den Trainingsleistungen und dann auch sehr wahrscheinlich in den Wettkampfleistungen bemerkbar?

 

Ja klar. Ich kann mich vollkommen dem Sport widmen. Ich denke schon, dass sich das sowohl im Training als auch im Wettkampf bemerkbar macht.

 

Für die kommenden Wettkämpfe toi toi toi und dann hören wir uns wieder nach Abu Dhabi.

 

Danke. Grüße in die Heimat.

 

Viele Grüße,

Paul

Fuerte und danach

Hallo Franz, wie geht es dir? Das Grundlagentrainingslager auf Fuerte ist beendet und du bist wieder zurück in Deutschland. Wie waren die ersten längeren Einheiten in der neuen Saison für dich?

 

Hallo Paul mir geht’s gut! Nicht nur die ersten längeren Einheiten, sondern das komplette Trainingslager war für mich extrem hart, aber gut verkraftbar. Nach der Grundausbildung fiel der Wiedereinstieg sehr schwer.

 

Bist du gesund geblieben und konntest alles durchziehen wie geplant?

 

Ja zum Glück bin ich gesund geblieben und bis auf eine Krafteinheit konnte ich alles durchziehen.

 

Kannst du uns eine Einheit schreiben, die dir am meisten Spaß gemacht hat?

 

Richtig geil war die lange Radeinheit, bei der ich alleine fast 140km gefahren bin und einen guten Wattschnitt auf dem Tacho hatte.

 

Ihr ward ja auch eine ziemlich große Truppe, mit mehreren Athleten die in keinem Kader sind. Wie kam es dazu, dass diese auch dabei waren?

 

Die haben angefragt, ob es möglich ist mit uns zu trainieren und für uns ist es ja auch mal ganz gut andere Trainingspartner zu haben.

 

Die Stimmung scheint auf den Bildern immer großartig gewesen zu sein. Ist das eventuell das Erfolgsrezept der kommenden Saison?

 

Mmh das werden wir sehen. Wir versuchen immer eine gute Stimmung in der Gruppe zu halten, denn wenn die Stimmung schlecht ist, dann kann so manch harte Einheit noch härter sein, weil man sich nicht untereinander motiviert.

 

Wie sieht bei dir jetzt der nächste Monat aus? Bleibt neben Training auch noch Zeit für einen Weihnachtsmarktbesuch und für das Weihnachtsshopping?

 

Auf Weihnachtsmärkte bin ich noch nicht gewesen, aber das wird nach der Leistungsdiagnostik in Leipzig nachgeholt. Weihnachtshopping ist schon so gut wie erledigt :)

 

Gibt es für die nächste Saison schon Neuigkeiten die du deinen Fans und Followern mitteilen möchtest oder bleibt das bis zum Ende des Jahres noch ein Geheimnis?

 

Ja es gibt schon einige Neuigkeiten,aber was genau die Neuigkeiten sind bleibt noch ein Geheimnis.

 

Viele Grüße und bis bald,

Paul

 

Rock´n Roll auf Fuerte

Im Trainingslager fliegen die "Fetzen", aber nicht im Sinne von Streit, sondern von Tempo. Neben dem ausführlichen Grundlagentraining werden nämlich hier auch schon richtig intensive Einheiten absolviert, - und das in allen Teildisziplinen. Das Trainerteam um Dan Lorang kennt kein erbahmen und fordert alle Athleten auf höchstem Niveau. Dass das so sein muss ist klar, denn im März beginnt ja schon für das TOP-Team die Saison mit dem Auftakt der WTS-Serie in Abu-Dhabi.

Wenn Franz wieder im Land ist wird er bestimmt erzählen, wie es auf Fuerteventura war und wie es ihm ergangen ist. Denn man fährt ja nicht alle Tage mit einem Hawaiichampion quer über die Insel ;)

Herbstinterview

Hallo Franz, seit ein paar Tagen bist du wieder im Training.

Wie waren die ersten Einheiten in deiner neuen Heimat Saarbrücken?

 

Hallo Paul, schön, dass es wieder zu einem Interview gekommen ist.

Auf der einen Seite bin ich überglücklich nach der Grundausbildung bei der ich fast die komplette Zeit krank war wieder mit dem Training anfangen kann, aber auf der anderen Seite fühlen sich die ersten Einheiten enorm schwer an.

 

Anfang September endete eine Saison, wie du sie dir bestimmt nicht vorgestellt hattest.

Auf deiner Facebook-Seite schreibst du, dass dir manchmal echt zum Heulen war.

Kam es für dich nie infrage, die Saison schon eher zu beenden?

 

Nein, ich war z.B.: für Stockholm in einer guten Verfassung und hab die Wochen davor noch einmal viel investiert. Dass ich mich auf dem Flug nach Stockholm verletze oder das ich in Edmonton krank war, konnte ja keiner vorhersehen.

 

Mit dem Ende der Saison begann für dich der Dienst in der Sportfördergruppe.

Was bedeutet dieser für dich und wie war die „AGA“ - allgemeine Grundausbildung?

 

Für uns Sportler heißt die AGA BGA=Basis Grundausbildung und war eine schöne, interessante Erfahrung. Die 6 Wochen Ausbildung gingen doch schneller rum, als gedacht. In erster Linie ist es ein sicherer Arbeitsplatz als Sportsoldat, aber auch die Möglichkeit sich in den kommenden Jahren bei der Bundeswehr weiterzuentwickeln.

 

Mit Hannes Vitense (Landestrainer Schwimmen des Saarlandes) beginnt nun eine Zusammenarbeit, die auch schon bei anderen Kaderkollegen zu positiven Veränderungen führte. Stellt sich Hannes auf jeden individuell ein oder was macht sein System so erfolgreich?

 

Ja Hannes liebt seinen Job und ist ein Perfektionist. Das bin ich auch und bin gespannt, ob das gemeinsame Arbeiten an einer besseren Schwimmleistung Früchte tragen wird.

 

In Saarbrücken bist du dann auch wieder in einer sehr leistungsstarken Gruppe, da profitiert man ja schon alleine durch Anwesenheit, oder was denkst du?

Denn in Potsdam musstest du ja meistens alleine trainieren.

 

Dies war auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich in Saarbrücken eine Gruppe um mich herum habe, von der ich vor allem bei meinen schlechteren Disziplinen dem Schwimmen und Rad fahren profitieren möchte. Aber auch die Laufeinheiten werden bei den Trainingsbattles mehr Spaß machen.

 

Was vermisst du am Meisten aus Potsdam und was denkst du wird dir Saarbrücken bringen?

 

Die Nähe der Familie, die langjährigen Freunde und die Atmosphäre meiner alten WG.

 

Franz, was hältst du davon, dass es jetzt 10 WTS-Serienrennen gibt? Wie groß ist die Chance, dass du in Abu Dhabi am Start bist?

 

Mmh schwer zu sagen, mit den 10 Rennen hat man häufiger die Möglichkeit schlechte Wettkämpfe wieder gut zu machen, aber dennoch lassen weniger Rennen einen eine bessere Saisonplanung erstellen. Ich würde sehr gerne in Abu Dhabi starten, aber dies wird auf Grund meiner schlechten Saison 2014 nicht machbar sein. Ich werde erstmal wieder auf Punktejagd gehen müssen.

 

Privat sagtest du mir ja schon, dass du Kapstadt definitiv auslassen möchtest. Willst du dafür dann einen Weltcup oder Yokohama mit in den Kalender nehmen?

 

Das steht alles noch nicht so 100%ig fest, vielleicht habe ich keine Wahl und werde Kapstadt noch einmal in Angriff nehmen. Wir werden sehen...

 

Ich wünsche dir viel Erfolg, Gesundheit und anstrengende Einheiten.

 

bis bald,

Paul

Sparkasse geht in die Verlängerung

Schon frühzeitig gibt die Sparkasse Elbe-Elster bekannt, dass sie auch 2015 Franz unterstützen wollen und werden.

Laut Geschäftsleitung und den Verantwortlichen der Marketing und Öffentlichkeitsarbeit wollen sie Franz in Richtung Olympia 2016 bringen. Sie selbst sagen, dass es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist den Kopf frei zu haben, damit man beste Voraussetzungen schaffen kann, um GROßES zu vollbringen. Dies jedoch geht nur, wenn man sich nicht bei jedem Cent den man ausgibt fragen muss, ob das jetzt auch richtig war oder ob ich ihn hätte lieber sparen sollen.

 

Franz weiß das sehr zu schätzen und bedankt sich für das Vertrauen und die Hoffnung, die ihm die Sparkasse Elbe-Elster eingesteht.

Bye Bye Davos

Das Trainingslager in Davos ist beendet und ich bin wieder in Deutschland angekommen. Die Trainingsbedingungen in Davos haben gestimmt und die Stimmung war wie immer TOP.

Ich bin gespannt, was das Training in Davos für die abschließenden Wettkämpfe in Stockholm und Edmonton gebracht hat, ich weiß aber jetzt schon, dass ich mit fitter fühle, als vorher.

 

Bis demnächst ;)

 

 

Trainingslager Davos

Am Mittwoch, den 23. Juli geht es in die Schweiz ins Trainingslager.

Doch hierbei geht es nicht irgendwo hin, sondern in die Höhe von Davos. 

In Davos soll letztendlich die Grundlage für die letzten 2 WTS-Rennen von Stockholm und Edmonton gelegt werden.

Auch dieses Mal fährt unter vorbehalt "nur" der Elitekader nach Davos.

 

Näheres zu dem Trainingslager wird dann in der kommenden Woche direkt aus Davos kommen. 
 

Bis dahin,

euer Paul

WTS-Hamburg

Am Mittwoch kam der Elitekader um Franz aus der Höhe von Font-Romeu. Es war ein Experiment, um zu sehen, wie die Athleten auf die Höhe reagieren und was die Höhe in  Körper bewirkt und wann der individuelle Höhepunkt für Jeden selbst ist. Nach dem Rennen von Samstag sagte Franz mir, dass es für ihn am Besten gewesen wäre, wenn der Wettkampf am Donnerstag gewesen wäre. Bei Steffen Justus haben wir gesehen, dass er auf den Punkt genau gut drauf war. Diese Eindrücke wird die DTU und jeder Sportler für sich mit in die nächsten Trainingslager und in die neue Saison nehmen, wenn die Trainingslager geplant werden. Platz 30 war das Einzelergebnis für Franz, was bedeutete, dass er sich leider nicht für die Team-WM qualifizierte. So konnte er sich das Rennen mit purer Spannung ansehen und verfolgen und vorher noch beim Stand der DTU und bei TriCamp Autogramme verteilen. 
Der nächste Wettkampf führt den Nationalkader nach Schweden in die wunderschöne Hauptstadt Stockholm.

MfG
Paul

WM in Hamburg

Nur noch 1 Tag bis zum Einzelrennen in Hamburg.

Franz selbst ist gut drauf und nennt sein klares Ziel im Tri-Mag-Interview. 

Quali für die Team-WM lautet es. 

Um dieses Ziel zu erreichen werden viele seiner Fans nach Hamburg fahren um ihn dort an der Strecke zu unterstützen.

 

Wer von euch dann am Sonntag auch noch in Hamburg ist kann ab 11.00 Uhr beim TriCamp-Stand auf der Messe beim Meet&Greet mit Franz dabei sein. 

Dort gibt es dann Zeit um Fragen zu stellen und Autogramme zu holen.

 

Gleichzeitig könnt ihr euch bei seinem neuesten Sponsor "TriCamp" über Trainingslager in den schönsten Regionen Europas informieren.

 

Bis morgen in Hamburg,

euer Paul

Trainingslager Font-Romeu

Seit einer Woche ist Franz jetzt in der Höhe von Font-Romeu und lässt es sich dort gut gehen.

Er bereitet sich dort unter voller Konzentration auf das WTS-Rennen in Hamburg und auf seine letzten Uniprüfungen vor.

Franz scheint es dort sehr gut zu ergehen, aber wie genau es sich dort trainiert erfahrt ihr am Ende der Woche durch ein Exklusivinterview.

 

Bis dahin,

euer Paul 

Franz bei Wikipedia

Seit März 2014 gibt es jetzt auch auf Wikipedia einen ausführlichen Artikel über Franz.
Erstellt wurde der Artikel durch eine Mitstudentin, welche ein paar Semester unter Franz ist.

Sie führte zahlreiche Interviews und lange recherchen durch.

Das Ergebnis ist phänomenal.

 

Hier der Link zum Wikipediaartikel:

WIKI-Franz

TriCamp neuer Sponsor

TriCamp können wir stolz als neuen Sponsor präsentieren. 

Von Sonntag zu Montag waren wir eingeladen, die Geschäftsführer Judith und Tobias Heinze in Bamberg in der Geschäftszentrale zu treffen.

 

Wer von TriCamp noch nichts gehört hat hat was verpasst. Die TriCamper sind sehr coole und lustige Triathleten, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Sie bieten Schwimmseminare in Lindow, Sportreisen nach Zypern, Mallorca und Fuerteventura an, geben Seminare bei Vereinen und Personaltraining.

 

Wer mehr erfahren möchte geht einfach auf die Homepage von TriCamp .

 

Am Sonntag haben wir unser Treffen mit einem Grillabend eingeleutet. 

Bei Steak und selbstgemachten Nudel- und Kartoffelsalat lernten wir uns dann alle näher kennen und planten die Zusammenarbeit.

 

TriCamp will Franz dahingehend unterstützen, dass er auch in den Monaten der Grundlagenausdauer, also Oktober / November ins Trainingslager fliegen kann, wenn die DTU nichts geplant hat.

Er darf als Trainer auftreten und bei Seminaren aushelfen, wenn es seine Zeit zulässt. 

 

In den Camps wird er in Meet & Greet Veranstaltungen das Leben aus der Sicht eines Kurzdistanzprofis schildern, was es bedeutet Tag für Tag Training und Alltag zu managen.

 

Wir sind froh über diese Zusammenarbeit und werden euch auf dem Laufenden halten in welche Camps Franz mitfährt.

 

 

MfG

P.Loe

 

Hart erkämpfter Sieg mit dem EJOT Team Buschhütten

Bildrechte DTU/ Jo Kleindl

Am Sonntag fand das erste Rennen der Triathlon Bundesliga 2014 vor heimischer Kulisse meines neuen Bundesligavereins EJOT Team Buschhütten statt. Das Format war ein Teamrennen bei dem fünf Athleten starteten und Vier gemeinsam ins Ziel laufen mussten. Zuerst wurden im Staffelmodus 5x200m geschwommen, wobei der letzte Schwimmer dann direkt mit dem kompletten Team auf den 26km langen Radkurs ging. Danach mussten noch 5,3km auf der Laufstrecke absolviert werden. Mit mir im Team waren David Hauss, Justus Nieschlag, Richard Murray, Gregor Buchholz am Start. In der Reihenfolge sind wir auch gestartet und so war ich der „Glückliche“, der ohne Pause das komplette Rennen bestritt. Unser Teamleiter war kein geringer als Maik Petzold. Beim Schwimmen hatten wir keinen glänzenden Tag und kamen als 6tes oder 7tes Team aus dem Wasser. Meine Potsdamer Trainingskollegen hatten dagegen einen sehr guten Start und die mitfavorisierten Teams aus dem Saarland und aus Witten ebenfalls. Mit mehr als 25Sekunden Rückstand ging es für uns auf die Radstrecke und wir mussten enorm viel investieren. In diesem Jahr durfte man unter den Teams Windschatten fahren, was nicht so optimal war, weil man die Teams, die man überholt hat, als „Rattenschwanz“ mitgezogen hat. Als wir nach ca. 18km an den drei führenden Teams aus Potsdam, Saarbrücken und Witten dran waren, hatten wir so auch noch die Teams aus Süßen und Mengen mitgebracht. Das komplette Rennen war wie im letzten Jahr vom Wettergott gesegnet und wir blieben von den Regenschauern verschont. Lediglich vor und nach unserem Rennen kamen ein paar Schauer, dennoch blieb das Rad leider nicht sauber. Aber es gibt schlimmeres. David hatte keinen guten Tag, war im Vorfeld verletzt und ist schon beim Radfahren ausgestiegen. Somit mussten die restlichen Vier durchkommen. Also sechs Teams fuhren in die Wechselzone und es wurde hart gefightet. Ich wusste, dass das Rennen für mich sehr kräftezehrend werden würde, weil ich nach Kapstadt eine Woche krank war, aber ich war auch zuversichtlich das ein Teamrennen auch läuft, wenn man noch nicht so fit ist, weil man ja von den Teammitgliedern auch geschoben werden kann. Somit kam ich das erste Mal ein wenig in den Genuss von Gregor und hin und wieder von Richard geschoben zu werden. Die Jungs aus Süßen blieben uns ziemlich lange auf den Fersen und wir konnten uns erst nach 3km absetzen. Für mich war es die erste intensive Schwimm- und Laufbelastung seit Kapstadt und eine sehr gute Komplettbelastung hinsichtlich der Vorbereitung auf London. Wir erreichten mit dem Damen- und dem Herrenteam den Tagessieg. Auf Platz 2 und 3 kamen Süßen und Witten. Die junge Mannschaft aus Potsdam erreichte einen sehr starken vierten Platz und ich freue mich sehr für die Jungs um meinen Trainer Ron Schmidt. Es war eine gelungene und gut organisierte Veranstaltung von unserem Teammanager Rainer Jung. Viele Zuschauer waren Vorort und haben alle angefeuert. Ich hoffe, die Teamrennen bleiben in der Liga, weil sie immer etwas Abwechslung zu den gewöhnlichen Rennen bieten. Zudem hoffe ich auch, dass alle Söhne und Töchter sich am Sonntag mal bei ihrer Mama gemeldet haben und ihr sagten, dass sie sie lieb haben und ihr einen schönen Muttertag gewünscht haben.

 

Euer Franz

 

35. Platz WTS Kapstadt

Training und gute Regeneration - nicht viel Zeit für mehr. Damit ich nicht krank werde, hab ich versucht mir meine Freiräume zu schaffen, aber es war auch eher ein verschieben der Aufgaben, bevor es letzten Mittwoch mit dem DTU-Kader nach Südafrika ging.

In Kapstadt sollten wir das erste afrikanische WTS-Rennen der WTS-Geschichte bestreiten. Ich hab mich nicht so fit gefühlt und gehofft, dass ich trotzdem eine annähernd passable Leistung erbringen könnte. Der Wettkampfmorgen begann für mich nicht so optimal, da ich bereits mit Halsschmerzen und erhöhtem Ruhepuls aufgestanden war. Nach Absprache mit dem Bundestrainer, entschieden wir uns für den Start, da ich, wenn überhaupt, erst nach dem Rennen krank werden und ich das Infekt-Fenster für den Wettkampf positiv nutzen könnte. Die Bedingungen für ein WTS-Rennen waren an sich nicht schlecht, außer das die Wassertemperatur nur zwischen 11°C und 12°C betrug. Laut Reglement hätten wir einen Duathlon machen müssen, doch für einen Duathlon fliegt man nicht nach Südafrika. Die Trainer und die Ärzte haben sich beraten und am Samstag hieß es, es wird statt zwei Runden(1500m), nur eine Runde(750m) geschwommen, während die anderen Distanzen bei 40km Rad und 10km Lauf blieben. Die Mädels bestritten dieses Format bereits am Samstag, jedoch einen Tag später mussten wir Männer dann plötzlich doch die volle Distanz absolvieren.

Wozu gibt es ein Regelwerk, wenn man sich doch nicht daran hält??? Grundsätzlich hab ich kein Problem mit damit, aber kaltes Wasser richtet bei jedem verschiedene körperliche Probleme an. Bei mir ist da das Problem, dass mir zwar überhaupt nicht kalt ist, aber ich eine Art Muskelspastik in den Fingern bekomme und unabsichtlich mit gespreizten Fingern schwimme. Ich kann nichts dagegen tun und wer diese Technikübung kennt, bei der man mit gespreizten Fingern schwimmt, weiß, dass man dabei kaum vorwärts kommt. Leider hielt dieses Problem das ganze Schwimmen an und ich hatte somit einen meiner schlechtesten Schwimmtage. Auf dem Rad befand ich mich mit viel Rückstand in der dritten Radgruppe, die nicht sehr harmonisch zusammenarbeitete und ich fühlte mich nicht sehr stark. Obwohl den ganzen Tag über kaum Spannung in meinem Körper war, konnte ich abschließend trotzdem eine ordentliche Laufperformance zeigen und mich noch ein paar Plätze vorkämpfen. Mit dem 35. Platz bin ich zwar enttäuscht wegen des Rennens, reise aber trotzdem mit sehr viel Motivation wieder zurück nach Potsdam. Hier geht es mit geliebtem Training und Umfeld in die nächsten Wochen und zwar ganz nach dem Motto: „Attention body under construction!“

Nicht zu vergessen, sind wieder einmal die guten Leistungen von Anne (6.), Anja (17.), Gregor (12.), Steffen (17.) und vor allem Justus (23.), der sein erstes WTS-Rennen bestritt, als einziger Deutscher in der ersten Gruppe saß und die ersten 400m vor Gomez und Brownlee herlief. Gut gemacht!

 

Euer Franz

Ostern Adé

Das Osterfest 2014 ist vollbracht. Mit meinen Eltern, meinem Bruder, seiner Frau Manja und ihren Hunden Laili und Niwi, haben wir gemeinsam die Ostertage in Potsdam und Geltow verbracht. Neben dem Training trafen wir uns zu den jeweiligen Mahlzeiten zum Essen und Quatschen und natürlich auch zu Spieleabenden.

Der Osterhase war wie jedes Jahr fleißig und hat uns ein paar Kleinigkeiten mitgebracht. Es gab nützliche Sachen, wie Küchenwaage und Kochschürze und dann gab es natürlich auch die weniger nützlichen Sachen, die einen einfach nur "Glücklich" machen und das ist natürlich die gute Schokolade. 

Es war super, das Osterfest mit der Familie zu verbringen, denn man weiß ja nie, ob man das nächste Jahr zu diesem Zeitpunkt vielleicht wieder im Trainingslager oder bei einem anderen Wettkampf ist.

Am Mittwoch geht es dann über Frankfurt/Main zum 2.WTS-Rennen nach Kapstadt/Südafrika und dann wieder kurz in die Heimat, bevor es dann nach Yokohama und zum 1. Bundesligarennen nach Buschhütten ins "Siegerland" geht.

 

Lg

Interview zum Thema Doping

Jonas Alhorn, ein Schüler der Montessorischule, interviewte Franz heute (17.04.2014) im Rahmen seiner Facharbeit zum Thema „Doping im Sport“. Franz stand ihm diesbezüglich Rede und Antwort.

Jonas hörte ihm ergriffen zu und verfolgte die fachliche und persönliche Meinung von Franz mit wachsendem Interesse.

Es ist schön zu wissen, dass die Schule eine Zusammenarbeit zwischen Schüler und Profisportler bei sportbezogenen Themen unterstützt und fördert.

 

Wir wünschen Jonas bei seiner Facharbeit alles Gute und frohe Ostern.

Besuch bei der Tria-Hatz und beim Brückenlauf

Am letzten Wochenende besuchte Franz seine Eltern in Finsterwalde und kehrte an die Plätze zurück, wo für ihn sportlich gesehen alles begann. 

 

Am Freitag startete das wohl sportlichste Wochenende um Finsterwalde, was es 2014 geben sollte. 

Am Freitag Nachmittag fiel der Startschuss zum 1. Brückenlauf an der Lichterfelder "F60". Die F60 ist eine Förderbrücke, die im Tagebau bei Lichterfeld eingesetzt wurde. Diese Förderbrücke wird auch der "liegende Eifelturm" genannt. 

Die Premiere fand natürlich auch mit Franz statt, der mit seinem erscheinen seinen 1. eigenen Sponsor, Organisator und guten Freund André Speri eine riesige Überraschung beschehrte. Nachdem gequatscht, gerannt und gegessen wurde konnte Franz sich als ERSTER Mann in die Siegerliste dieses Brückenlaufes eintragen.

 

Am Samstag ging es dann nach der morgendlichen Schwimmrunde zum Bergheider Seelauf, der, wie der Brückenlauf am Vortag, in Lichterfeld gestartet wurde. Hier lief er die 13km um den Bergheider See und gewann diese. 

Im Anschluss stand er noch für Fotos und Fragen bereit, bevor es dann nach Hause zum Mittagessen ging und er sich danach auf`s Radfahren mit einem kleinen "Nickerchen" vorbereiten musste.

 

Am Sonntag war er dann Gast bei der Finsterwalder "Tria-Hatz".

Dieser Wettkampf war vor einigen Jahren der Startschuss für Franz seine Karriere.

Hier stieg er das erste Mal in das Wettkampfgeschehen eines Triathleten ein und hatte prompt Spaß daran, diese Vielfalt weiter zu betreiben.

Viele Starter konnten ein paar Worte mit ihm Wechseln oder die Kinder konnten Fotos mit ihm machen, bevor er wieder los musste, da er sein Training ja auch nicht vernachlässigen darf.

 

Der Besuch in Finsterwalde hat wieder gezeigt, wie gern er zurück zu den Anfängen kommt und wie herzlich er dort empfangen wird. Nirgends wo anders stehen sich Vorbild, Athlet und Kind so nah gegenüber wie bei "UNS" in Finsterwalde.

 

 

LG

P.Loe

 

 

16. Platz beim WTS-Auftakt in Auckland

Am 6. April war das erste Rennen der WM-Serie 2014 in Auckland. Nachdem wir schon dreieinhalb Wochen in Australien waren, haben wir die letzten anderthalb Wochen im Millennium Sports Center Auckland verbracht. In der letzten Woche haben sich alle die Heimreise sehr schnell herbeigewünscht und es half mir mich wenigstens vom Wettkampf etwas abzulenken. Es gibt in meinen Augen bisher keine härtere Olympische Distanz als das Rennen in Auckland. Letztes Jahr fühlte ich mich noch sehr gut auf den Kurs vorbereitet. Dieses Jahr, auf Grund einer Erkältung im Februar, noch keinem Wettkampfgewicht und noch keiner richtige Form, eher nicht. Ich hatte Probleme wieder richtig ins Training hineinzufinden. Zwar stieg die Formkurve enorm, seitdem wir in Auckland waren, aber ich war dennoch von der Leistungsfähigkeit aus dem Vorjahr entfernt. Die letzte Woche stimmte mich allerdings positiv dem Wettkampf gegenüber.

Ich bin im Triathlonzirkus schon ein alter Hase, aber das erste Mal hab ich ein paar wichtige Wettkampfutensilien vergessen. Mein Trommelfell ist durch Unfälle und Entzündungen schon so sehr zerstört, dass ein Schwimmen ohne Ohrstöpsel fast unmöglich ist, weil ich dann Gleichgewichts- und Orientierungsschwierigkeiten bekomme. Zum Glück hat unser Physio Dirk noch schnell Silikoneinwegohrstöpsel aus der Apotheke besorgen können, die einigermaßen ihren Job gemacht haben. Beim Start stand ich neben dem schnellen Schwimmer Varga. War eine doofe Entscheidung. Nur Prügel kassiert man dort und zwar sofort. Und ein Stöpsel war weg. Naja half nix. Ich bin dann weiter geschwommen und dachte, dass der Abstand nach vorne nicht so groß sei. 45-50 Sekunden sind recht normal, nur hinter mir waren nicht mehr so viele, was ich aber erst nach dem Rennen auf Bildern gesehen habe. Nach dem Wechsel begannen 40km Leid, Kampf und ständiges Motivieren. Ich hab immer versucht am Anfang des Berges vorne hineinzufahren, damit ich oben über die Spitze mit den letzten aus der Gruppe rüberrollen kann. Danach musste ich immer gleichzeitig kontrolliert und Kamikaze die Abfahrten und Kurven nehmen. Auf diese Weise konnte ich mich vor dem nächsten Anstieg wieder etwas in Position bringen. Es waren acht Runden mit drei Anstiegen und unzählige Gedanken ans Aufgeben, um auch ein paar Meter locker fahren zu können. Zwar hab ich mich tierisch über die technische Unfähigkeit der Gegner aufgeregt, doch war dies wahrscheinlich mein Glück, dass ich in der Gruppe blieb. Da ich mit mir selbst beschäftigt war, konnte ich mich nicht groß an der Verfolgungsarbeit beteiligen. Wir stiegen mit etwa 2 Minuten Rückstand auf die ca.20 Mann große Führungsgruppe ab. Den Schritt von Gregor und Steffen konnte ich nicht mitgehen und musste zuerst mein Tempo gehen. Mit jeder Runde wurde das Laufen besser und ich sammelte immer mehr Athleten ein. Einer war die ganze Zeit immer in meiner Nähe, der zweifache Weltmeister und mittlerweile Langdistanz-Triathlet Iván Rana, der sich auf die Ironman-Saison vorbereitet. Die ersten 5km lief er noch vor mir, aber ich konnte ihn nicht vor mir lassen. Am Anfang der letzten Runde bin ich als 22. losgelaufen und hab dann bis zum Ziel noch sechs überholt. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Trainer auch. Insgesamt war das Ergebnis der Nationalmannschaft gut. Anne Haug ist Zweite geworden, Gregor und Steffen Platz 10 und 12. Ich freue mich auch über den Sieg beim Ironman South Africa von Nils Frommhold, der damit wieder gezeigt hat, wie gut seine Form ist und auch wieder wichtige Punkte für die Ironman WM auf Hawaii gesammelt hat. In dem Rennen wurde der U23-Nationalcoach Marek Jaskolka 7. Die komplette Mannschaft, mit Hanna, Rebi, Lisa, Anne, Anja, Steffen, Max, Gregor, Dan, Dirk und mir, ist jetzt froh mit guten Ergebnissen und 5 Wochen Australien und Neuseeland endlich mal wieder ein paar Wochen zu Hause verbringen zu können. Ich werde mal gucken, was in der Uni so angesagt ist und weiter an meiner Form feilen. Der nächste Wettkampf ist nicht mehr weit.


Euer Franz

Nachtrag Interview Januar

Hallo Franz, willkommen zurück in Potsdam.

Du warst wie schon im November auf Fuerteventura im Trainingslager.

Ich nehme an, dieses mal war es ein anderes trainieren wie im ersten Trainingscamp, da du schon mehr im Trainingsrhythmus warst als im November, dennoch schreibst du in deinem Artikel auf der Homepage, dass es verdammt hart war. Was im Einzelnen machte dieses Camp so hart?

 

Hallo Paul, Danke.

Wir haben recht viele Umfänge gemacht und auch intensiv trainiert. Wir sind auch aus unserem normalen Wochen-Trainings-Rhythmus herausgegangen und haben dadurch einen zusätzlichen guten Trainingsreiz bekommen. Dennoch war ich besser drauf, als zu gleicher Zeit in den Jahren zu vor.

 

Desweiteren erwähnst du in deinem Artikel Natascha und Franzi, wer sind diese 2 Mädels und inwiefern war der Abstand jetzt zu ihnen?

 

Natascha ist eine Athletin, die sich für Hawaii qualifizieren möchte und vor allem sehr viel Druck beim Rad fahren hat. Franzi ist auf der Olympischen Distanz unterwegs und auch eine sehr starke Läuferin und Radfahrerin. Im Januar waren beide Mädels nicht mit, aber da war ich auch stark wie ein Bulle.

 

Du sagst, dass ihr richtig viel gelacht habt. Seid ihr eine super zusammengeschweißte Truppe, die alle Hürden gemeinsam meistert, obwohl Triathlon eine Individualsportart ist, wo sich eigentlich jeder sich selbst der Nächste ist?

 

Triathlon ist zwar eine Individualsportart, aber im Training und im Wettkampf ist es schon gut, dass man ein Team um sich herum hat.

 

Im Trainingslager wurde dein Trainingsrhythmus von 3-1-2-1 zu 3-1-3-1 geändert. Warum wurde das gemacht und führst du den Rhythmus jetzt weiter oder stellst du ihn in Potsdam wieder um?

 

Ein Trainingslager hat immer als Ziel eine gezielte Ermüdung als Trainingsreiz zu schaffen und mit dem 3-1-3-1 Rhythmus wurde noch ein zusätzlicher Reiz dem Körper gegeben.

 

Mitte Februar fliegt ihr wieder ins Trainingslager, diesmal nach Lanzarote. Ist es nicht ziemlich stressig, ständig die Tasche zu packen, ins Trainingslager zu fliegen, wieder zurück, in der Uni Klausuren schreiben, dann wieder ins Trainingslager?

 

Nein es geht eigentlich. Man bekommt mit den Jahren beim Tasche packen schon eine Rutine und es dauert nicht mehr so lange. Außerdem hab ich mir das Leben ja ausgesucht.

 

Warum denkst du schiebt die DTU im Februar noch ein Trainingslager rein, obwohl es im März schon ins Trainingslager nach Australien geht und von dort weiter nach Neuseeland?

 

Weil man dem kalten Winter etwas entgehen möchte und die ersten Rennen so nahe sind, dass man viele Kilometer unter ähnlichen Bedingungen trainieren sollte.

 

Wie nachdem letzten Trainingslager sagst du, dass du besser in Form bist als in den letzten Jahren zu dem gleichen Zeitpunkt. Woran könnte das liegen und geht es nur dir so oder ist das bei den anderen Athleten genauso?

 

Ich bin bisher gesund geblieben und bin sehr gut in die neue Trainingssaison gestiegen. Und die bisherigen Trainingsreize waren genau richtig. Ich habe bei ein paar Athleten ähnlich gute Fortschritte gesehen, aber ich habe ja auch nicht von allen den Vergleich zu den Vorjahren.

 

 

 Vielen Dank und bis bald

Winterresidenz auf den Kanaren

Nachdem ich im November nach nur 8 Tagen Heimtraining nach Fuerteventura ins erste Trainingslager der Saison flog und die ersten Trainingseinheiten noch recht entspannt waren, ging es jetzt für 3 Wochen richtig los. Im November zeigten mir vor allem die beiden Mädels Natascha und Franzi, dass ich noch lange nicht fit war. An so manch einem Anstieg musste ich extrem in den Lenker beißen und dennoch die Mädels fahren lassen. Mit jeder Einheit mehr, wendete sich zwar nicht das Blatt, aber meine Leistung näherte sich der der anderen an. Das Lachen kam nie zu kurz, obwohl es manchmal besser gewesen wäre! Gelegentlich, wenn Carina mich wieder zum Lachen brachte, schoss unangekündigt Laktat in meine Beine und das Rad fahren wurde noch schwerer. Einmal musste sie mich auch mit einem Nimm2-Bonbon vorm Hungerast bewahren, aber dies gehört nun der Vergangenheit an. Jetzt hab ich im Vergleich zu den Vorjahren schon eine beachtlich gute Form. In Gegenüberstellung zum ersten Trainingslager gestaltete sich dieses mit mehr Umfängen, mehr Intensitäten und Rad fahren in kleineren Gruppen noch härter.

Zwischendurch musste ich mit dem Training etwas kürzer treten, weil meinem Magen ein etwas weniger leckeres Thunfischsteak nicht so gut gefallen hatte. Aber zum Glück musste ich nicht lange pausieren. Schön fand ich auch den Besuch einer Freundin, die am Entlastungstag von Gran Canaria rübergeflogen kam und ich ihr unsere schöne Ecke Las Playitas und Gran Tarajal zeigen konnte. Manchmal kam man am Buffet nicht sehr weit, weil man in interessante Gespräche mit Langdistanzlern und Sportlern anderer Sportarten verwickelt war. Hin und wieder hat man sich auch mal an der Sportsbar auf eine heiße Schokolade getroffen. In den Pausen waren wir auch, wenn wir nicht gerade geschlafen haben, große Wintersport- und Australian Open- Fans und hatten dadurch auch bei den Grundlagenausdauereinheiten etwas Gesprächsstoff. Durch eine interessante Trainingslagerperiodisierung wurde ich aus meinem gewohnten Biorhythmus herausgezogen und hatte durch die Verlagerung der Entlastungstage und der Veränderung vom 3-1-2-1 Rhythmus zum 3-1-3-1 Rhythmus eine sehr effektive Reizsetzung. Zwar kam für den Körper nach zwei Wochen Trainingslager an einem Tag der Entlastungstag einen Tag später, als ich ihn gebraucht hätte, aber den Tag hab ich auch überlebt. An diesem Tag hatte der Körper sehr lange gebraucht, um in Fahrt zu kommen. Beim Schwimmen hab ich nach 3km die Mädels vorgelassen, weil ich mich ein wenig gehetzt gefühlt habe. Nach 4km war ich wieder back-in-the-first-wave und konnte als wäre nichts gewesen normal weiterschwimmen. Das Laufen mit Johnny und Gregor war lustig, unterhaltsam und ein Trauerspiel, aber das Rad fahren ging dann schon wieder. Am folgenden Entlastungstag war ich fast wie neugeboren. So häufig, wie in dem Trainingslager hab ich Steffen noch nicht schlafen gesehen, aber der kam womöglich einfach nicht auf seinen gewohnten Kaffee-/Koffeinkonsum. Neben dem Training hab ich bei unseren Physios Dirk und Sabrina mal bei der Behandlung der Athleten über die Schulter geschaut und durfte auch selber ein paar Mal mit Hand anlegen. Außerdem durfte ich mich an der Ohrakupressur der Athleten mal ausprobieren und bekam viel positives Feedback. Jetzt sind wir für 2Wochen zu Hause, aber irgendwie auch nicht so richtig. Ich schreibe eine Klausur, die anderen haben Verpflichtungen bei der Bundeswehr oder in ihrer Uni und fast alle haben wieder eine Leistungsdiagnostik in Leipzig. Somit bleibt nur eine kurze Heimreise, bis es am 11.2. nach Lanzarote geht. Und ja ich weiß, was Schnee ist und wie sich der Winter anfühlt.

 

Euer Franz


Momentane Situation in Potsdam

Hallo Franz, seit knapp einer Woche sind die Schwimmhalle und Leichtathletikhalle des Luftschiffhafen gesperrt. Wie empfindest du als Sportler die Situation?

 

Das die Schwimmhalle geschlossen ist, ist für mich eine große zeitliche Einschränkung. Wir sind mit den umliegenden Schwimmhallen sehr gut versorgt, aber es ist ein deutlicher Mehraufwand in Sachen (Fahr-)Zeit. Wir Triathleten brauchen die Leichtathletikhalle nur zur Nachbereitung und für kurze Tempoläufe, aber dies können wir auch draußen machen. Die Leichtathleten sind da mehr auf die Halle im Winter angewiesen.

 

 

Wurde euch Sportlern schon mitgeteilt, wann ihr voraussichtlich wieder in eurer eigentlichen Trainingsstätte aktiv sein könnt?

 

Nein wurde uns noch nicht mitgeteilt. Es gibt Gerüchte, von Öffnung in der nächsten Woche bis Schließung für 2 Jahre.

 

Die Situation verlangt von allen, dass die Trainingszeiten flexibler gehandhabt werden müssen. Ist das auch bei dir der Fall oder kannst du dein Training wie geplant durchziehen?

 

Meiner Meinung nach ist die Woche jetzt etwas strukturierter, weil man noch mehr gezwungen ist, sich an feste Trainingszeiten zu halten. Es gibt nicht mehr den Luxus, dass man alleine oder zu zweit/zu dritt auf einer Bahn schwimmt, nein man ist jetzt teilweise mit einem dutzend Sportlern auf einer Bahn.

 

Welche Örtlichkeiten suchst du zur Zeit auf, um weiterhin ordentlich trainieren zu können?

 

Zum einen haben wir Trainingszeiten im Brauhausberg am Hauptbahnhof und zum anderen wurden wir Triathleten in der Henning-von-Tresckow- Kaserne untergebracht.

 

Wie stehst du persönlich zu dem Thema mit der Schließung der Trainingsorte, hätte man die Problematiken deiner Meinung nach vielleicht schon eher erkennen können um die Schließung zu vermeiden?

 

Auf der einen Seite denke ich, dass es für solche Fälle immer schon im Vorfeld ein Notfallplan geben müsse und auf der anderen Seite sind die Hallen noch nicht so alt und die Gutachter hätten nach der Sanierung mögliche Fehler sehen müssen. Aber ich bin kein Mann vom Fach. Im Sommer wäre die Schließung für alle (Sportarten) besser zu kompensieren.

 

Nimmst du die Gegebenheiten genauso locker wie dein Kumpel Stefan Köllner und sagst: „Ich bin Triathlet, kann flexibel trainieren, finde immer eine Lösung und mache daraus einfach das Beste!“ ?

 

Ja, da ich im Winter eh sehr häufig in der Sonne bin und zur Not mit einem dicken Neo in der Havel schwimmen gehe.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

PS: Hoffen wir, dass die Schließung der Schwimmhalle bald wieder aufgehoben wird.

 

 

Gruß

P.Loe

Interview zur neuen Saison

Interview zum Saisonbeginn 2014

Franz und seine Pläne

 

Hallo Franz, seit 4 Tagen bist du wieder im Training.

Wie fühlten sich die ersten Einheiten an und wie hast du diesmal die Saisonpause verbracht?

Die ersten Einheiten haben sich sehr gut angefühlt. Ich bin richtig heiß auf das Training. In der Saisonpause habe ich viel geturnt, hab Tischtennis gespielt und                                           Sachen gemacht, worauf ich Lust hatte!

 

Bevor du in die Saisonpause gegangen bist, bist du in Frankfurt/Main noch den Marathon gelaufen.

Hättest du vor dem Start gedacht, dass es doch so schnell wird und du die zweite Hälfte sogar schneller rennst als die erste?

Nein, im Leben hätte ich nicht damit gerechnet. Ich hab mich einfach erst einmal an den Frauen gehalten.

 

Was denkst du persönlich, ist das Geheimrezept, dass die Triathleten in Deutschland nur unwesentlich langsamer laufen als die Leichtathleten, die sich auf so ein Rennen länger vorbereiten und öfters wissen, ab wann es schwer wird? Schon in der Schulzeit hast du ja bewiesen, dass DU und einige deiner Triathlonkollegen schneller Laufen als die reinen Läufer.

Ich denke, wir haben eine andere Regenerationsfähigkeit und sind im Laufen sehr talentiert. Wir trainieren einfach anders! Als Läufer würde ich ganz anders trainieren als die Topläufer in Deutschland.

 

In der Saisonpause soll man ja an den Kopf vom Triathlonsport freibekommen. Was hast du gemacht, dass das bei dir funktioniert hat? Gab es auch Tage, an denen du dir gewünscht hast, dass es jetzt bald wieder losgeht?

Durch die Marathonvorbereitung war ich ja schon größtenteils Triathlonkopffrei, daher hätte ich eigentlich keine Saisonpause mehr machen müssen, weil ich schon wieder voll auf Triathlontraining war. Ja am Dienstag nach dem Marathon.

 

Am 18.11. fährst du mit der Nationalmannschaft ins Trainingslager.

Wo soll es hingehen und was ist das Ziel dieses Trainingslagers? Ist es nicht ein bisschen Früh, mit einer Woche Training direkt ins Trainingslager zu fahren?

Es geht nach Fuerteventura und für mich fängt dort der erste Grundlagenblock an! Naja solange ich es nicht im Trainingslager übertreibe, geht das schon.

 

Sind mit der Planung der Trainingslager auch schon die Wettkampfplanungen raus?
Bei welchen Rennen der WTS-Serie oder Weltcups darf man mit dir rechnen?

Ich starte bisher bei allen WTS-Rennen ausser Chicago!

 

Franz, du selbst sagst ja, dass Schwimmen deine schwächste Disziplin ist. In Vorbereitung auf das Grand-Final in London hattest du dich mit Hannes Vitense ( Landestrainer des Saarländischen Schwimmbundes ) zusammengesetzt und ein paar Ideen ausprobiert, die auch sehr Erfolgsversprechend waren. Wird es in der Zukunft häufiger zu solch einer Zusammenarbeiten kommen?
Ja Hannes hat eine Menge auf Tasche und ich arbeite gerne mit ihm zusammen! Ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit noch enorm viele Früchte tragen wird!

 

1 Frage noch, die vermutlich alle brennend interessiert. Wo siehst du dich nächstes Jahr in der WM-Serie?
Hast du dir selbst einen Wettkampf rausgesucht, worauf du alles abstimmen willst?

Ich will meine Leistung, wie im letzten Jahr bis zum WM-Finale stätig steigern und dann gerne am Ende in der Top 18 landen!

 

Vielen Dank für das Interview und viel Spaß im Trainingslager.

 

P.Loe

Marathon- Debüt in Frankfurt mit einer 2:22:06h

Nach dem Grandfinal in London begann für mich eine sechswöchige Vorbereitung auf den Frankfurt- Marathon. Dabei orientierte ich mich an den Trainingsplänen von Waldemar Cierpinski aus seiner Olympia-Vorbereitung 1976 als er Olympiasieger wurde. Ich fand die Pläne sehr interessant, weil sie große Herausforderung waren. Es waren viele Tempowechselläufe im aeroben Bereich dabei, die es ganz schön in sich hatten. Z.B.: 20km 3:15 & 3:40 im Wechsel oder 15km in 3:10 & 4:00 im Wechsel. Ganz dem Motto, „It’s not hurting, it’s not working!“ (Wenn es nicht schmerzt, dann funktioniert/bringt es nicht!) versuchte ich dem Plan so gut wie möglich zu folgen und habe die Planung von Waldemar auf meine angestrebten Umfänge, auf meine Marathonzielzeit von 2:25h und meine Intensitäten angepasst. Hin und wieder hab ich spontan ins Training eingegriffen, wenn ich das Gefühl hatte, dass irgendeine Einheit in der vorgesehenen Form nicht so optimal für meinen Körper wäre. Immerhin orientierte ich mich nur an den letzten 6 Wochen der Waldemar-Planung und er hatte davor schon viele Kilometer und harte Einheiten absolviert. Meinen höchsten Block hatte ich in der zweiten Woche, wo ich in drei Tagen 100km gelaufen bin. Da die orthopädische Belastung sehr hoch war, bin ich etwas mehr als ursprünglich vorgesehen schwimmen gegangen. Das Schwimmen war in der Vorbereitung eine sehr gute Regenerationsmaßnahme, weil der Wasserdruck genauso wirkt, wie Kompressionsbekleidung. Als weitere Regenerationsmaßnahme machte ich Eisbäder für 10 Minuten bei 10-15Grad. Die Bäder bereitete mir immer der Judo-Trainer Axel Kirchner vom UJKC Potsdam vor. Vielen Dank an dieser Stelle. Als die Marathonwoche immer näher kam, bekam ich mehr und mehr Respekt vor meiner Zielzeit. Immerhin muss ich dafür 42,195 mal 3:26 pro Kilometer laufen. Aber ich empfand die Zeit als realistisch und machbar, zumal sich die 8km in 3:18 min Schnitt in der Vorbelastung schon recht locker angefühlt haben. Die letzten 10 Tage wurde getapert und da wich ich ein wenig vom Plan ab und hörte auf mein Gefühl und meine Erfahrung. Am 25.10. ging der Flug nach Frankfurt. Von Freitag bis Sonntag durfte ich bei dem Profitriathlet Horst Reichel, der frisch aus Hawaii zurückgekehrt war, und seiner Freundin in Darmstadt wohnen. Vielen Dank an die Beiden. Wir haben uns viel über Kurz- und Langdistanz unterhalten, ein paar gemeinsame Einheiten gemacht und mir wurde ein wenig Darmstadt gezeigt. Bevor ich in Frankfurt meine Startunterlagen abgeholt hatte, war ich auf der großen Marathon-Messe und habe einige bekannte Leute getroffen, die neuesten Laufinnovationen mir angeschaut und sogar ein paar Finsterwalder Marathonläufer getroffen. Der Samstag wurde zum Carboloading, zum Vorbereiten der Marathonutensilien und lockerem Training genutzt. Dann wurde es ernst. Meine größten Befürchtungen waren, dass ich während des Marathons auf Toilette muss, dass ich mit meiner Nahrungsaufnahme nicht hinkomme würde oder sogar Probleme bekomme und auf der zweiten Hälfte richtig sterben würde. Schließlich war ja meine Zielzeit fast 20 Minuten schneller als meine Zeit aus dem letzten Jahr. Die Eigenverpflegung gut vorbereitet und gut gefrühstückt ging es sonntags 7Uhr von Darmstadt nach Frankfurt. Wer 90 Minuten vor dem Start noch einmal sein großes Geschäft erledigen wollte, der hatte verloren. Die Schlangen waren extrem lang, ich hab nur gehofft, dass die Toiletten an der Strecke nicht so weit entfernt stehen! Ich überlegte sogar Klopapier mitzunehmen, aber wer nimmt im Wettkampf schon Klopapier mit?! Da ich im B-Elitefeld starten durfte, bin ich 3m hinter den Spitzenläufern losgelaufen. Die ersten 5 km noch kurz vor den ersten Frauen, aber da ich wusste, dass sie 2:20 anpeilen hab ich mich dann an die ersten Frauen gehangen. ich wusste ab 12 Uhr, also nach 90Minuten, überträgt der HR live. Bis dahin musste ich dran bleiben, damit ich auch mal ins Fernsehen komme. Meine angedachte Renneinteilung war 1:11:30h den Halbmarathon anlaufen und ca. 1:13:30 h drauflaufen. Wir sind ne 1:11:06h durchgegangen und ich habe mich richtig gut gefühlt. Frau Homagk sagte mir vorher „genieße den Marathon“ und ich dachte mir, dass bei dem Tempo nicht viel zu genießen sein wird. Aber ich musste mich eines besseren belehren lassen. Ich habe den Marathon sehr genossen und hatte Zeit über einige Dinge nachzudenken. Die Kilometer verflogen wie im Wind! Auf einmal stand das Schild mit KM25 und meine Gedanken waren ‚Ah, gut dann nur noch 17 km also knapp ‘ne Stunde!‘ Mit dem Schild wusste ich auch, langsamer werde ich jetzt nicht mehr. Da mir ein anderer Läufer vorher sagte „ab dem Halbmarathon kommt es zu Tempoverschärfungen“, hab ich die ganze Zeit darauf gewartet, aber es passierte nichts. Nur die, die nicht mehr konnten, sind dann abgefallen, alle anderen konnten den vorherigen Schnitt halten! Alle Läufer die unter 2:45h laufen, konnten im Vorfeld ihre eigenen Getränke/Nahrungsmittel mit Startnummer versehen abgeben und so ihre persönliche Verpflegung an den entsprechenden ständen nutzen. Die Nahrungsaufnahme war wirklich eine Herausforderung für die B-Elite Läufer. Die A-Elite hatte einen Tisch, auf dem 8-10 Flaschen standen, meine Flaschen standen ein paar Meter dahinter zwischen 30-40 anderen und man musste von weitem schon seine Flasche aufsuchen und anpeilen. Die Elitefrauen sind sich dabei immer selbst übern Haufen gerannt. Ich dagegen musste nur suchen und zum Glück nur einmal etwas runterbremsen, sonst lief alles glatt. Dennoch war es nicht so einfach bei 3:20er Tempo 160ml Flüssigkeit zu trinken. Ich wusste vorher auch nicht, wie ich mich im Rennen verpflegen sollte! Viele rieten mir, zum Ende hin Redbull oder Cola und am Anfang kohlenhydratreiche Getränke! Ich dachte mir, ich mache das immer im Wechsel. Bis KM 10 nur Wasser, dann KM 10, 20 und 30 eine Wasser-Gel-Mischung, KM 15, 25 und 35 Wasser-Redbull-Zimt-Buffer-Mischung und KM 40 Cola vom Stand! Im Prinzip verging die Zeit so schnell, weil man immer von Verpflegungsstation zur nächsten gerannt ist. Dadurch sagte ich auch im Ziel, „dass mir 10km im Triathlon schon länger vorkamen“! Ich bin im Triathlon in einem anderen Intensitätsbereich und wenn man dort 4 Runden für 10km laufen muss, denkt man häufig nach 2 Runden (5km) „wann ist es endlich vorbei?“

Es war sehr windig und ab dem Halbmarathon hat es auch mal geregnet, aber solange alle die gleichen Bedingungen haben, ist mir das Wetter auch egal. Im Nachhinein meinte der Veranstalter, „das Wetter hat die Zeiten 1,5Minuten langsamer gemacht“. Bei KM 35 waren nicht mehr viele Frauen dabei, ich fühlte mich noch gut und dachte kurz daran etwas schneller zu laufen, aber 7km sind dann doch noch ein Stückchen Weg. Bei KM 38 hatte ich dann einen starken Moment und hab die führenden Frauen attackiert. Eine 3:08 war der folgende Kilometer und dann kamen lange Geraden mit viel Gegenwind. Dann wurden auch mal die Beinchen etwas schwerer und der Wind stärker. Den stärksten Wind und gefühlten Orkan, hatte man die letzten 100m vor der Festhalle. Ich versuchte noch unter 2:22h zu bleiben, aber ich schaffte es nicht. Dennoch überglücklich war ich nach 42,195km oder knapp 4,2195 mal Elbe-Elster-10000m-Kreisrekord vor der ersten Frau im Ziel. Ein paar Minuten später wurde mir gesagt, dass der beste Deutsche nur 40 Sekunden vor mir war, aber dies wusste ich die ganze Zeit nicht. Ich habe auf alle Fälle Blut geleckt und mir wird es sicherlich bis Herbst 2016 schwer fallen auf den Marathon zu verzichten, aber dann greife ich wieder an! Hinblickend auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 wurde mir die kommenden Jahre davon abgeraten! Ich freue mich, obwohl ich schon wieder voll für das Triathlontraining brenne, auf zwei Wochen Saisonpause. Wer mich in Leggings im Wald sieht, ähhm ich bin nur Pilze suchen. Wer mich in der Schwimmhalle sieht, äähh bei uns in der WG wurde das Wasser abgestellt. Ich hoffe, ich habe die Leichtathleten nicht zu sehr verärgert. Wenn ich einen Tipp geben darf, schaut mal in die Trainingsaufzeichnungen der besten Marathonläufer seit Mitte der 70er und kombiniert das Training mit moderneren Regenerationsmaßnahmen. Und eure Unterdistanzleistung steht immer im Verhältnis zur Marathonzielzeit! Also erst einmal untenrum schnell, dann obenrum!

 

Euer Franz

Olympiasieger Waldemar Cierpinski als virtueller Trainingspartner

Das Franz am 27. Oktober den Frankfurt Marathon läuft ist schon längst kein Geheimnis mehr. In einem Interview mit Fabian Fiedler erzählte Franz, wie es dazu kam, dass er den Marathon in Frankfurt läuft, warum er überhaupt einen läuft und wie er sich inspirieren und motivieren lies.

 

Mehr dazu unter: Tri-Mag 

Marathonlauf und Klarheit über die kommende Saison

Der Frankfurt Marathon steht kurz bevor und die PNN wollte gerne noch ein Interview einschieben. 
Genauer gesagt ging es um die Vorbereitung auf den Marathon und darum, Klarheit zu schaffen, warum Franz in der kommenden Saison für das Buschhüttener Team in der Bundesliga startet.

 

Quelle:

PNN  

Mit dem EJOT-Team soll der nächste Meistertitel her

Im kommenden Bundesligajahr wird Franz für das Ejot-Team TV Buschhütten an den Start gehen. Mit dem Startrecht für Buschhütten will Franz seinen Horizont erweitern und natürlich die Meisterschaft holen.

 

Mehr im Artikel auf Triathlon.de !

 

Erstes Elitejahr mit Happy End in London

Mit dem Rennen im Londoner Hyde Park sollte nun die Saison einen schönen Abschluss finden. Die letzten Wochen zeigten im Training, dass das Finale mit einer sehr guten Leistung enden könnte, aber mich zu motivieren für das letzte Rennen, wurde immer schwerer. Zum ersten Mal war ein komplettes Hotel von deutschen Altersklassen-, Paratriathlon- und Eliteathleten ausgebucht gewesen, mit denen man nette und interessante Unterhaltungen führen konnte. Vielen Dank an Karl und Teamsport Reisen, die alles sehr gut organisiert haben. Die Zimmer waren zwar etwas klein und ich konnte nicht lange im Flur stehen, weil mich sonst die Platzangst überwältigt hätte, aber man lernt auch mit weniger Platz und viel Gepäck auszukommen. Die Junioren und U23-Athleten legten mit sehr starken Leistungen (Laura Lindemann 3. Platz Junioren WM, Hanna Philippinen Platz 4. U23-Frauen) am Donnerstag vor. Am Freitag haben die Altersklassenathleten, die von Paule betreut wurden und die Paratriathleten u.a. Martin Schulz (Weltmeister) die Medaillen für Deutschland geholt.

Anne holte dann am Samstag noch die Bronzemedaille und wir Jungs waren am Sonntag dran. Vor meinem Rennen erzählte mir der Frank Wechsel, dass sein Kind das Rennen in Hamburg gesehen hat. Daraufhin muss er und seine Frau im Garten häufig ein Spalier machen, damit sein Kind durchlaufen kann und dabei ruft: „Ihr müsst klatschen, ich bin Löschke! Ich bin Weltmeister!“ Als mir Frank dies erzählt hat, hat es mich sehr stolz gemacht. Für unser Rennen war die Wettervorhersage typisch britisch, es sollte regnen und auch etwas windig werden. Der Start erfolgte. Ich bin nicht so gut geschwommen, aber es war schon eine deutliche Entwicklung im Vergleich zu anderen Rennen in dieser Saison. Eher in der hinteren Hälfte bin ich aus dem 15,8Grad kalten Wasser gestiegen und war am Anfang der Radstrecke am Ende der zweiten Radgruppe. Meine Beine waren zu dem Zeitpunkt noch nicht auf harte Arbeit eingestellt, somit verlor ich den Anschluss und fiel aus der Gruppe. Mit dem Schweizer Sven Riederer, fuhr ich dann hinter der Gruppe her. Komisch und ungewohnt war es, dass ich als einer der Wenigen, die Radstrecke erst im Rennen kennenlernte. Es war verboten und nicht möglich die Strecke vorher zu besichtigen. Wir wurden eine halbe Runde später von einer gut zusammenarbeitenden Gruppe eingeholt und schlossen uns der Arbeit an. Danke an Hanna für den Aufsatz, den ich auf dem flachen Kurs wirklich gebraucht habe, aber das nächste Mal, sagt sie mir hoffentlich vorher Bescheid, dass ein paar Schrauben am Aufsatz fehlen. Ich hatte mich etwas gewundert, dass ich immer weiter mit dem Aufsatz nach vorne rutschte. Na gut mit dem Material der Mädels hatten wir diese Saison eine Menge Spaß. Mehr sage ich jetzt nicht dazu. Wir fuhren in der dritten Runde in die zweite Gruppe hinein und versuchten auch dort ordentlich zu arbeiten. Nach ca. 28km fing es dann auch an zu regnen und es wurde auf dem schnellen Kurs ganz schön glatt. Steffen, Johnny und ich haben uns der Verfolgungsarbeit angeschlossen, bevor es zum Laufen ging. Gregor hatte leider keinen starken Tag im Wasser und war in einer Verfolgungsgruppe dahinter. Mit einem schnellen Wechsel, begannen wir die abschließenden 10km Lauf. Die 10km sind ja bekanntlich lang und ich ging auch nicht so schnell an, wie in Hamburg ein paar Wochen zuvor. Ich sah, dass ich einen sehr guten Schritt drauf hatte, weil die beiden Führenden Javier Gomez und Johnny Brownlee nicht so viel Boden gut machten. Ich kämpfte mich Meter für Meter und Position um Position nach vorne. Auf der Laufstrecke war fast das gleiche Feeling, wie in Hamburg. Die Zuschauer standen in mehreren Reihen an der gesamten Laufstrecke und feuerten uns an. Das Schwierige in diesem Rennen war, dass ich mich auf der Laufstrecke, weil es eben das letzte Rennen war alle 50m neumotivieren musste. In der letzten Runde kurz vor dem Ziel habe ich noch mit letzter Kraft vier Athleten überholt und wurde von zweien zurücküberholt. Am Ende war der 11.Platz der Lohn für meinen Kampf und in der Gesamtwertung in der Serie belegte ich mit meinen vier Rennen, die ich in die Serie dieses Jahr nur einbringen konnte den 22.Platz und das beste deutsche Ergebnis der Herren. Wir hatten einen schönen Abend und haben ein wenig gefeiert.

Am nächsten Tag kurz vor dem Boarding, verlor ich auch noch meinen Boardingpass und musste mir ein neues Ticket ausstellen lassen, aber wer die 10Kilometer in unter 30Minuten laufen kann, der kann auch die eingeplanten 15Minuten zum Gate in 2,5 Minuten durch den Flughafen flitzen. Jetzt ist erst einmal etwas Pause vom Triathlon und ein wenig Marathontraining steht auf dem Plan. In zwei Wochen mache ich aus dem Marathontraining ein Rennen in Nizza für meinen französischen Club Triathlon Versailles und am 27. Oktober stehe ich mit den Profis in Frankfurt an der Startlinie.

 

Euer Franz

Vize-Deutscher-Meister im Sprint in Hannover

Am letzten Wochenende waren die Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz und zugleich das Bundesligafinale in Hannover. Ich wollte wieder einmal um die Einzelmedaillen mitkämpfen und mit meinem Potsdamer Bundesligateam aufs Treppchen. Im Vorfeld konnte ich nicht genau sagen, wie gut ich am Maschsee sein werde, weil ich den Wettkampf aus dem vollen Training heraus gemacht habe. Also Top oder Flopp. Der Schwimmstart war nicht gerade ein fairer Start am Maschsee, da man auf der linken Seite den kürzesten Weg zur Boje hat und Wasserstarts sind auch oft schwierig. Ich bin irgendwo in der Mitte gestartet, weil die Kampfrichter die ganze Zeit damit gedroht haben, uns herauszuholen, wenn wir uns nicht weiter rechts hinstellen. Nach der ersten Wendeboje war ein kleines Loch zur ersten Gruppe, aber da bin ich wieder herangeschwommen. Dann hat mich ein Schwimmer vor mir etwas genervt und ist nicht meine Linie geschwommen, da musste ich mal über denjenigen „drüberschwimmen“. Ich dachte es wäre Justus Nieschlag gewesen und hab mich nach dem Rennen entschuldigt, aber am Montag beim Athletiktraining sagte Steffen Justus, er wäre dies gewesen. Upps! Nach dem Schwimmen ging es aufs Rad. Ich hatte ein paar Sekunden Rückstand zur ersten Gruppe und versuchte mit meiner Gruppe in die erste Gruppe hineinzufahren. Es war keine leichte Aufgabe meine Mitfahrer zu motivieren und zu animieren, doch es ging schließlich um den DM-Titel. Nach ca. 13km sind wir in die erste Gruppe hineingefahren und ab da an hieß es, die Beine einigermaßen zu lockern und den Überblick zu behalten. Hinter Benedikt Seibt, der aufm Rad ausgerissen war, bin ich mit Jonas Breinlinger als nächstes vom Rad gestiegen. Ich habe gleich das Feuer eröffnet, da ich nicht mehr so frische Beine hatte. Somit waren die anderen, wie Ranki, Gregor, Johnny und Paule gezwungen ein hohes Tempo zu gehen, um an mich heranzulaufen. Zum Glück hat es nur Johnny geschafft und ich musste meinen zweiten Platz vor Gregor und Paule verteidigen. Im Ziel war ich so am Ende, dass ich die nächsten zwei Minuten nicht gesehen habe, wer, wann, auf welchem Platz ins Ziel kam. Mit den weiteren guten Platzierungen von meinen Teammitgliedern Lasse Lührs, Stefan Konrad und Christian Otto sind wir in der Tageswertung dritter geworden und in der Liga-Gesamtwertung kamen wir auf den 5. Platz mit Peter Melcher, Max Dietz, Kilian Fladung, York Hesse und Mathias Dietze. Großes Lob auch an unsere jungen Mädels, die sowohl in der Liga, als auch bei der DM ein sehr gutes Rennen gemacht haben. Es war außerdem sehr schön, dass viele Freunde, mein Papa, viele Förderer und Sponsoren unserer Ligamannschaft Vorort waren und einen schönen Samstag mit uns verbrachten. Die Potsdam-Lounge war nicht nur eine super Idee und Möglichkeit etwas Werbung für Potsdam zu machen, sondern auch eine sehr gute Ablagestelle für unsere Sachen und natürlich ein sehr schöner Treffpunkt mit Verpflegung für unsere angereisten Förderer und Gäste. Umso schöner ist es, dass wir auch mit Erfolgen glänzen konnten. Einen Tag später war ich Gast bei der Kanu- Weltmeisterschaft in Duisburg und habe die deutschen Kanuten und meine sehr gute Freundin Franziska Weber angefeuert. Nun ist noch etwas Training und Tappering für das WM-Finale in London angesagt! Drückt mir die Daumen.

 

Euer Franz

Aus dem Training zum VizeMeister

 

Am Samstag, den 31.08.2013 fand im Rahmen der Triathlon Bundesliga die Deutsche Meisterschaft im Triathlon auf der Sprintdistanz statt.

Austragungsort war diesmal Hannover, wo der Wettkampf am Maschsee ausgerichtet wurde.

Es war wohl das hochkarätigste Bundesligarennen, das in dieser Saison gestartet wurde. Das Rennen versprach sehr viel Spannung, da vom Start bis ins Ziel ein enorm hohes Tempo angeschlagen wurde. Franz stieg mit Jonathan Zipf und Gregor Buchholz an der Seite mit einem knappen Abstand zur Führung aus dem Wasser. Den Rückstand verringerten sie binnen weniger Kilometer auf dem Rad, sodass eine große Gruppe vom Rad stieg. Einzig der junge Bennedikt Seibt versuchte sein Glück in der Flucht, aber schon kurz nach dem 2. Wechsel wurde er von Franz und "Johnny" Zipf gestellt. 

Zipf und Franz pushten sich enorm beim Laufen, sodass sie ihren Konkurrenten zunächst keine Chance ließen und ihnen nicht folgen konnten. In der 1. Runde bestimmte Franz das Tempo, welches so hoch war, dass er ihm in der 2. Runde ein wenig Tribut zollen musste. Jonathan Zipf übernahm die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Franz verteidigte seinen 2. Platz und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 3 auf 2 . 

Gregor Buchholz sprintete in einem euphorischem Zielspurt den 3. Platz und verdrängte somit Christian "Paule" Prochnow, der in Hannover sein letztes Rennen als Profi absolvierte. 

 

Die Fans, Zuschauer, Familie und Sponsoren unterstützten phänomenal und sind gerne zu jedem Wettkampf gesehen

;)

 

 

MfG P.Loe

Erst gewinnt man an Erfahrung, dann die Team-WM

Am 20. und 21. Juli stand eines der Highlights für uns Deutsche vor der Tür. Das Heimrennen der WTS-Serie machte in Hamburg halt und war zugleich Ausrichter der Mix-Team-Weltmeisterschaften. Am Samstag war das Einzelrennen über eine Sprintdistanz. Vor unserem Rennen holte Anne Haug schon die erste Medaille für das deutsche Team, denn sie gewann das Frauenrennen. Ich war sehr gut drauf und hatte mir eine weitere Top-Ten-Platzierung vorgenommen. Beim Schwimmen bin ich gut weggekommen, hatte mich dann aber an die falschen Beine gehangen (zum Glück nicht ganz so falsche Beine wie Gregor). Somit landete ich in der dritten Gruppe und habe dort sehr viel mitgearbeitet, aber der Abstand zur ersten und zur zweiten Gruppe wurde nicht geringer, eher noch größer! Dass ich beim Radfahren sehr viel arbeiten musste, hab ich dann beim Laufen etwas gemerkt. Ich bin zwar mit hochgerechnet auf 5km immer noch eine 14:56Min gelaufen, aber eine 14:40 wäre schon drin gewesen. Naja somit lief ich auf dem 30. Platz ein und war dritter Deutscher. Mein Ziel war es im Vorfeld, mich für das Teamrennen zu qualifizieren. Die Teamleitung hatte vor den Einzelrennen betont, dass nur ein Team an den Start geht und sich die zwei schnellsten Frauen und Männer für das Team-Rennen qualifizieren. Ich war hinter Jan und Max Schwetz der dritte Deutsche und somit nicht im Team, aber schon direkt nach dem Einzelrennen wurde ich gefragt, ob ich am Sonntag im Team starten kann, weil ich etwas besser die Belastung von zwei Wettkampftagen verkrafte und weil ich bei solchen kurzen Teamrennen immer eine gute Wahl bin.

Da ich eigentlich aus eigener Kraft die Quali schaffen wollte und meinen Sonntag sowieso schon fürs Teamrennen verplant hatte, erfreute mich umso mehr die Entscheidung, dass ich neben Jan Frodeno, Anne Haug und Anja Knapp bei der Heim-Team-WM das deutsche Team repräsentieren durfte. Wir wussten, dass die Goldmedaille schon so gut wie für die Britten reserviert war, aber unsere Chancen für eine Silber- oder Bronzemedaille sehr gut aussahen. Teamrennen, vor allem im Mixformat, sind so unvorhersehbar, da kann man nicht so gute Prognosen machen. Der frühere Bundestrainer Roland Knoll hat mal gesagt: „Teamrennen haben ihre eigenen Gesetze“ und ich hab dem hinzugefügt „und wir beherrschen die Gesetze ganz gut!“ Wir waren die letzten Jahre immer unter den ersten vier Mannschaften und bei der Europameisterschaft sogar häufig auf dem Podest. Mittlerweile hatte ich bei Teamrennen zwei EM-Titel (2007, 2011), einen EM-Vizetitel (2012) und einen Junioren-EM-Titel (2008) gesammelt. Wir sind gemeinsam zum Einchecken gefahren und haben uns noch einmal sehr stark für das Rennen motiviert. Ich weiß ja nicht wie es bei den Mädels war, aber Jan und ich haben vor Motivation gekocht. Für die 300m Schwimmen, 6,6km Rad fahren und 1,6km Laufen, die jeder Athlet bis zum Abschlag an den nächsten Athleten absolvieren musste, war unsere Aufstellung Anja, dann Jan, Anne und ich als Schlussstarter. Ich war mir zuerst nicht so sicher, ob die Aufstellung taktisch die Richtige war, aber als ich dann die Aufstellung der Gegner gesehen habe war ich etwas beruhigter. Wie sich letztendlich herausstellte war diese Taktik genau die siegentscheidende. Anja hatte einen guten Start, musste ein paar Athleten aufgrund der Ermüdung des Vortages passieren lassen, jedoch war das die Grundlage des Erfolgs. Im Trainingslager in Saarbrücken hab ich Jan beim Training gesehen und er war in einer saustarken Form und diese zeigte er auch beim Teamrennen und machte ein paar Plätze gut. Ich weiß nicht, wie viele Teamrennen er schon gemacht hat, denn selbst er wirkte teilweise etwas nervös, doch trotzdem konnte er eine Topleistung abrufen. Kleine Wechselfehler brachten ihm etwas mehr Adrenalin und Druck und somit auch weiter nach vorne. Er schlug Anne ab, die in gewohnter Form, das Deutsche Team wieder in die Medaillenpositionen fuhr. Zwischenzeitlich schied das Britische Team in Führung liegend durch einen Radsturz aus. Da ich nun wusste, dass es sogar um Gold geht, stieg der Druck und ich war kurzzeitig sehr nervös, aber da ich um meine Stärken bei Teamrennen wusste und meine Gegner kannte und einschätzen konnte, wurde ich wieder etwas ruhiger. Wer mich kennt, der weiß, dass ich versuche bei jedem Meter, ob an Land, im Wasser oder in der Luft etwas Zeit gutzumachen. Die USA wechselte mit 11Sekunden Vorsprung an ihren letzten Starter Cameron Dye, Anne übergab mir als Zweite den „Staffelstab“ und kurz hinter mir war der Neuseeländer Ryan Sisson. Mit etwas Abstand dahinter waren Australien und Frankreich. Mit dem wahrscheinlich höchsten und weitesten Hechtsprung ins Wasser nahm ich die Verfolgung auf. Der Amerikaner war etwas frischer, weil er am Vortag beim Einzelrennen nicht gestartet war. Als es auf die Radstrecke ging hatten die USA ca. 19Sekunden Vorsprung. Ich bin erst einmal alleine hinterhergefahren, dann sah ich, dass Ryan etwas näher kam und wir nahmen dann gemeinsam die Verfolgung auf. Bei der Verfolgung war ich etwas engagierter. Ich sah, dass wir auf den Geraden nicht näher kamen, aber in den Kurven konnten wir sehr viel gut machen. Somit nahm ich in der zweiten Radrunde die Kurven etwas riskanter und wir waren kurz vor dem Wechsel fast an dem Amerikaner dran. Ich stand vor dem Wechsel nicht so sicher auf meinem Radschuh und musste noch einmal die Fußstellung korrigieren, dadurch sah mein Abstieg auch etwas ungewohnt aus und sehr viele dachten, ich sei zu spät abgestiegen und bekomme eine Zeitstrafe. Mit einem gewohnt schnellen Wechsel ging ich kurz hinter Cameron auf die Laufstrecke und lief, wie ich es vorher gesagt habe so los „als wäre ich mit einem Brownlee vom Rad gestiegen“. Gemeinsam mit dem Publikum, Freunde, Familie, Sponsoren und Fans an der Strecke lief ich Team Germany dann zu ihrem ersten Mix-Team-Weltmeisterschaftstitel. Das Gefühl in Führung liegend in der Hamburger Innenstadt zu laufen, war unbeschreiblich. Ich hatte ungelogen, durch die lauten Anfeuerungen einige Minuten nach dem Zieleinlauf einen Tinitus in meinen Ohren.

Die Woche nach dem Titel war eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende Woche mit vielen Interviews, Fanpost beantworten und Überraschungsbrunch von Freunden.

 

LG euer Franz

Team-Weltmeister in Hamburg

Bei ihrem Heimrennen in Hamburg drehten die deutschen Triathlonprofis auf: Im spannenden Team-Sprint holten Anja Knapp, Jan Frodeno, Anne Haug und Franz Löschke WM-Gold vor Neuseeland und den USA. Die britischen Titelverteidiger schieden nach einem Sturz in Führung liegend aus. ...

 

von Nis Sienknecht

Quelle: tri-mag.de

Deutschland ist Weltmeister !

... so hallte es noch stundenlang am Sonntagnachmittag in den Straßen von Hamburg.

Am Sonntag wurde die Weltmeisterschaft im Team-Relay ausgetragen, was bedeutete, dass Deutschland mit Anja Knapp, Jan Frodeno, Anne Haug und Franz ein konkurrenzfähiges Team stellte. Favorisiert waren natürlich die Briten um die Brownlee-Brüder, aber wie in jeder Sportart haben Staffeln ihre eigenen Regeln.

Anja war die Erste, die von den Deutschen an den Start musste. Sie hatte es gleich mit einigen der Topstars zu tun, so z.B. mit Jodie Stimpson und Sarah Groff.

Der jungen Knapp war anzusehen, dass sie nach dem Rennen von Samstag noch nicht ganz so frisch war, was sie aber nicht abhalten sollte, ein gutes Rennen abzuliefern.

Sie wechselte als 8. auf Jan Frodeno, der mit der Aufholjagd begann. Er machte einige Plätze beim Rad und Laufen gut, sodass er mit einer schnelleren Laufzeit als Alistair Brownlee an Rang 5 liegend an Anne Haug übergab. Diese fand sich nach dem Schwimmen auf Platz 6 wieder und begann auf die Konkurrentinnen Druck auszuüben. Sie wechselte enorm schnell und fuhr wie sonst auch einen sehr starken Radsplit. Die bis dahin in Führung liegenden Briten schieden nach einem Sturz von Non Stanford aus. Anne wechselte auf Platz 1 zum Laufen und musste sich nur Gwen Joergensen beugen. Franz sprang dann ca. 30 Sekunden nach dem US-Boy Cameron Dye mit einem riesen Satz gefolgt von Ryan Sissons in die Binnenalster und zusammen mit ihm ging es dann mit einem Abstand von ca. 25 sek. auf die Radstrecke. Ryan und Franz arbeiteten gut zusammen, sodass sie dem Cameron Dye näher kamen und die Verfolger weit hinter sich ließen. Kurz vor der Wechselzone stellten sie ihn dann und Franz lief als 1. aus der Zone. Er legte sofort ein paar Meter zwischen sich und die Verfolger und konnte sich im Zieleingang sogar ein bisschen feiern lassen. Wir freuen uns, dass er zu seiner Medaillensammlung jetzt auch noch einen Weltmeistertitel hinzufügen kann und werden die Karriere weiter verfolgen. 

 

Glückwunsch zu diesem Ergebnis !

 

 

P.Loe

Auf der Überholspur...von 65 auf 12 vor

Eine Woche nach Madrid bin ich für mein Team Versailles Triathlon gemeinsam mit Kilian Fladung, Audric Lucini, Jason Wilson und Jean-Marc Rimaud in Les Sables d’Olonnes an den Start gegangen. In ganz Frankreich und Deutschland war super Wetter mit viel Sonnenschein, aber wir fuhren nach Les Sables in den Regen. Mit unserem französischen Team haben wir immer viel Spaß und es ist auch sehr familiär. Die Rennen in Frankreich sind immer sehr gut besetzt und haben sogar einen höheren Wert als momentan die normalen Weltcuprennen. Kilian und mir wurde vorher gesagt, dass die Radstrecke sehr flach und auch nicht anspruchsvoll sei. Nun ja, es war etwas hügelig und auch etwas technisch. Das Wasser hatte eine recht starke Seitenströmung, somit musste man, wenn man an der Boje ankommen wollte, vom Strand weg 45Grad nach rechts schwimmen. Die Frauen sind ein paar Stunden vor uns gestartet und sind direkt auf die Boje zu geschwommen. Dadurch sind sie nach links weggetrieben und mussten gegen die Strömung noch um die Boje schwimmen. Mein Schwimmen war nicht so gut und dies wurde auch damit unterstrichen, dass ich ca. als 65er aus dem Wasser kam und hinter mir nicht mehr viel los war. Der Radkurs und das Regenwetter kam mir dann entgegen und die Gegner auch. Nach vielen Stürzen um mich herum (ich war nicht Schuld) stieg ich am Ende des Radfahrens mit etwa einer Minute Rückstand auf die zwanzig Mann große Spitzengruppe ab. Auf Position 23 bin ich losgelaufen und hab sofort das Feuer gezündet. In meiner Gruppe waren eigentlich auch einige der schnellsten Läufer im Triathlonbusiness, aber irgendwie lief ich die ganze Zeit alleine nach vorne und sammelte die Gegner ein. Wir mussten drei Runden laufen und am Ende der zweiten Runde hatte ich kurz die Hoffnung, dass es noch etwas mit Hilfe von Gregory Rouault nach vorne geht, aber er bog dann in das Penalty-Zelt ein, um seine Strafe abzustehen. Im Ziel hat es dann für einen 12.Platz, einer sehr schnellen Laufzeit und einer guten Teamleistung gereicht. Mit meinem Team wurde ich 9., aber 4 Teams vor uns waren von den Punkten recht nah. Also ein knappes Ding. Jetzt mache ich eine halbe Woche recht ruhig bis es in 10Tagen nach Saarbrücken geht, um mir für Hamburg den letzten Schliff zu holen!

 

Euer Franz

Madrid wird wohl mein Lieblingsrennen

Am 2.Juni hieß es für die männliche deutsche Delegation um Jan Frodeno, Steffen Justus, Gregor Buchholz und meine Wenigkeit auf ins vierte Rennen der World Triathlon Serie(WTS).

In Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe und die ganze Saison hatte ich mir seit der Rückkehr aus San Diego vorgenommen, ein paar Kilogramm gezielt und kontrolliert abzunehmen. Dies ist mir auch gelungen und somit stand ich durchtrainiert und fit bis in die Turnschuhe mit 4-5Kilo weniger an der Startlinie in Madrid. Keine Sorge, ich hab keine Essstörung, dazu esse ich zu gerne. Das Gute ist, ich war schneller im Radfahren und Laufen, aber das Wassergefühl beim Schwimmen, womit ich in Auckland noch sehr gut geschwommen bin, ging etwas verloren. Nun heißt es für die kommenden WTS-Rennen, das Schwimmproblem zu beheben und wieder weiter vorne aus dem Wasser zu steigen.

Das Schwimmen in Madrid war weder gut noch schlecht, ich hab mich etwas weiter vorne erwartet, aber irgendwie kam ich nicht so richtig ins Rennen. Mit einem schnellen Wechsel ging es auch schon in den ersten Berg. Das Radfahren war schneller und härter als bei der Olympiaquali 2012. Alle deutschen Starter haben sich nach ca. drei Radrunden in der zweiten Gruppe wiedergefunden. Wir verfolgten die fünf Männer aus der ersten Gruppe (Brownlee, Gomez, Royle, Fabian, Vasiliev) und hielten den Abstand von knapp 80Sekunden. Obwohl wir eine sehr große Verfolgergruppe waren, haben wir sehr gut zusammengearbeitet. Ich konnte nicht so viel dazu beitragen. Ich war zwar immer unter den ersten in der Liste jeder angefangenen Runde, dies war ich nur, weil ich am Berg immer so gestorben bin, dass ich recht weit hinten oder im hinteren Mittelfeld übern Berg kam. Die Abfahrt musste ich zum nach vorne fahren nutzen. Beim Anfahren des zweiten Wechsels, hab ich mir den besten Windschatten für genommen, nämlich Frodos, weil ich auch wusste, dass er immer vorne absteigt. Wir vier Deutschen sind recht geschlossen losgelaufen und ich beschloss, mich an Frodo zu orientieren, da wir in Auckland auch recht nah beieinander waren. Nach ca. 1,3km hatte ich so einen Höhenflug, dass ich diesen ausnutzte und einfach laufen ließ. Ich konnte mich auf den 10ten Platz vorarbeiten und hatte nach vorne zum Neunten keinen Anschluss und nach hinten zu den Verfolgern um Gregor, Steffen und ein paar anderen wurde der Abstand immer größer. Ab ca. Kilometer 6 musste ich beim Laufen ganz schön drücken und hab noch versucht, den auf Neun laufenden Portugiesen Perreira einzuholen. Naja die letzte Runde bin ich noch alles, was geht gerannt, aber ich hatte einen sicheren zehnten Platz. Sowohl nach vorne noch nach hinten war der Abstand zu groß. Der zehnte Platz und die sechstschnellste Laufzeit sind nun meine besten Ergebnisse in der WTS. Kitzbühel ist das nächste WTS-Rennen, aber den Wettkampf lasse ich aus und mache noch einmal ein Trainingslager in Saarbrücken und versuche mich super auf Hamburg und Stockholm vorzubereiten.

 

Euer Franz

Ein Teamrennen kann man nur im Team bestehen

Am 12.Mai 2013, dem Muttertag, hieß es für die Potsdamer Bundesligaauswahl in Buschhütten im Siegerland das erste Bundesligarennen zu rocken! Die Auswahl bestand aus Peter Melcher, der erst vor einem Monat vom 1.Ligaeinsatz erfahren hatte und daraufhin neben seinem Medizinstudium das Training wieder aufnahm; aus Christian Otto, Kilian Fladung, Max Dietz und meiner Wenigkeit. Wir wussten im Vorfeld das Teamrennen immer ihre eigenen Gesetze haben und wir in solchen Rennen immer recht erfolgreich waren. Das Format war, dass jeder in Staffelform 200m schwimmen musste, dann ging es gemeinsam aufs Rad und nach 26km mussten noch 5,5km gelaufen werden. Dabei müssen vier von den fünf Startern aus jedem Team die Ziellinie überqueren. Erst als der Vierte Läufer im Ziel war, wurde die Zeit angehalten. Da wir alle unser Mittagessen aufgegessen haben und dem Wettergott gut zugeredet haben, hatten wir die ganze Zeit Sonnenschein statt vorhergesagten Regen.

Das Schwimmen begann richtig gut für uns. Nach 1000m Schwimmen gingen wir mit ca. 15Sekunden Vorsprung vor dem favorisierten Ejot Team Buschhütten und den neuen, jungen Wilden vom Team Bromelain Pos Saar auf die Radstrecke. Die anderen Teams waren schon etwas abgeschlagen. Auf dem 8km langen Schnellstraßenkurs mussten wir 3 Runden fahren und sind die erste Runde von vorne gefahren. Dann wurden wir von Buschhütten und Saar überholt, aber als Jäger fuhr es sich deutlich entspannter als als Gejagter. Max hat einen sehr guten und starken Eindruck beim Radfahren gezeigt, nur Kili hatte ein paar Probleme, aber wir hatten alles im Griff. Mit einem guten Wechsel und einem starken Anlaufen konnten wir zwei von fünf Laufrunden an den Fersen von Buschhütten bleiben und uns etwas Vorsprung vor dem Saarteam erlaufen. Obwohl ich den Wettkampf aus dem vollen Training und mit etwas Muskelkater im Hintern vom Freitagkrafttraining hatte, hatte ich richtig gute Beine beim Laufen. Ich hab mich so kraftvoll gefühlt. Ich habe, da es um jeden Platz geht, meine überschüssige Kraft genutzt und Peter beim Laufen fast die ganze Zeit geschoben. Zwischenzeitlich hab ich mal kurz Kili und Peter geschoben, weil Kili erst ins Laufen reinkommen musste. Dann ging er ab, wie ein Zäpfchen. Jetzt darf man aber nicht denken, „der wurde geschoben?! Der hatte es ja entspannt!“ oder „ist das denn erlaubt?“ Erstens, ja es ist in Teamwettkämpfen erlaubt und zweitens, Nein es ist für den geschobenen nicht so entspannt, weil derjenige über seine momentane Leistungsgrenze geht und dies äußert sich in manchen Rennen mit erbrechen während des Laufens! Aber nicht bei Peter, der hat sich hinterher erschöpft bedankt, dass er in den Genuss dieser Laufgeschwindigkeit und Laufgefühls kam, auch wenn er gut am Anschlag war. Am Ende haben wir einen sicheren zweiten Platz mit Vorsprung zum Team Saar geschafft. Die Basis für die Saison haben wir gelegt. Ein langer Rückweg stand uns bevor!

Vielen Dank an meine Mitbewohnerin/Teamchefin/Mutti für vieles Julia „Puki“ Pukrop für die super Betreuung und Organisation. Vielen Dank auch an Erik und Elli fürs Anfeuern und Betreuen und unsere Frauenmannschaft, die uns an der Strecke angeschrien haben. Jetzt ein Tag kurz erholen und dann qualmen die Sohlen der Tretter wieder.

 

Euer Franz


WTS San Diego kein „American Dream“ für mich

Einen Tag nach unserem Rennen in Auckland ging es für uns direkt weiter nach San Diego, wo zwei Wochen später das zweite Rennen der Serie stattfinden sollte. Dadurch, dass wir die Datumsgrenze überflogen hatten, sind wir vor unserer Abflugzeit (Auckland) gelandet (San Diego). Somit hatten wir keinen Tag durchs Reisen verloren. In San Diego angekommen, zog mich die Stadt mit ihrer Sympathie sofort in ihren Bann. Mir gefiel auf Anhieb, der Lifestyle und der Mix aus amerikanischer und mexikanischer Mentalität. Wir waren so gut wie die gesamte erste Woche auf uns allein gestellt, bis der Teamarzt Lothar Schwarz, unser permanent unterforderter Physio Jan Frieling und der Bundestrainer Dan Lorang zu uns stießen.

Das Schlimme zwischen zwei Wettkämpfen, die zwei Wochen auseinanderliegen ist, dass man so wenig trainiert und versucht die Form und Spannung aufrecht zu erhalten. Ich bin ganz froh gewesen, dass Frodo und Steffen Justus uns bis dahin ganz gut gemanagt haben. Für mich war es das erste Mal, dass ich etwas länger in Amerika war und selbst nach zwei Wochen ist es immer noch nicht vorbei mit der Reizüberflutung. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Amerikaner träumen etwas zu viel. Der eine träumt von einem 20Yards Pool, der Nächste von einem 25Yards Pool und ein anderer vielleicht von einem 50Meter Pool. Die Autos sind auch der Hammer (Bilder sind auf meiner Facebook Fanpage oder später auch auf meiner Homepage zusehen), woanders können die Autos nicht tief genug sein und hier wird Pickup-Truck noch ein wenig aufgebockt. Überall wurde man freundlich gefragt, was man so macht, wie es einem geht usw.

Seit Auckland hatte ich einen kleinen Infekt mit mir rumgeschleppt, der mich aber im Training nicht behinderte und auch sonst gab es außer einer verschnupften Nase (die erste Woche), etwas Halsschmerzen und nächtlichen Einschlafproblemen (die ganzen zwei Wochen, mal besser mal schlechter) keine besorgniserregenden Anzeichen. Der Puls war eher normal und die Trainingsergebnisse waren super. Meine Vorbelastung war deutlich besser als in Auckland, daher ging ich mit hohen Erwartungen an das Rennen. Ich war auch nicht so aufgeregt wie vor Auckland. Nach dem Start kam ich sehr gut weg und war als ca. fünfter um die erste Boje. Doch dann war auf einmal die ganze Power weg, ich war völlig kraftlos ähnlich wie in Kitzbühel letztes Jahr als ich krank war! Der Kopf hat die ganze Zeit gesagt, „auf geht’s, push, push“, aber der Kopf übernimmt halt nicht den Zug durchs Wasser. Mein Schwimmen war zum Heulen. Einfach nur peinlich, wenn man als Letzter aus dem Wasser steigt. Beim Radfahren bin ich noch an B. Pais und S. Kuster herangefahren, aber da war auch kein Druck auf den Pedalen. Als ich dann auch beim Radfahren das Hinterrad reißen lassen musste, bin ich nach zwei oder drei Runden entkräftet und enttäuscht vom Rad gestiegen. Momentan weiß ich noch nicht, was los war, aber ich vermute, es hat etwas mit dem leichten Infekt und den Magenproblemen, die ich seit morgens hatte; zu tun. Komischerweise waren fast alle Nationen/Athleten, die in Auckland ein gutes Ergebnis erbracht haben, schlechter als ihre Erwartungen.

Glückwunsch an Anne Haug und Steffen Justus für ihre beiden vierten Plätze. Nun freue ich mich auf Potsdam, auf die Duathlon-DM und darauf mal wieder richtig zu trainieren.

 

Euer Franz 

Das mit Abstand schwerste Rennen zu Saisonbeginn mit dem 13. Platz gestartet

 

Im November letzten Jahres hätte ich nicht gedacht, dass mich die Triathlonwelt ein halbes Jahr später wieder nach Auckland/Neuseeland bringt. Der Kurs ist vom Profil her nicht gerade auf mich zugeschnitten, daher wollte ich erst in San Diego und Yokohama einsteigen, aber ich wurde überzeugt doch auf der Südhalbkugel zu starten.

Durch die drei Trainingslager war ich gut auf Auckland vorbereitet. Der Hinweg war zwar ein kleiner Umweg, aber diese Variante erleichterte uns die Anpassung. Wir sind von Frankfurt nach Los Angeles geflogen und von dort dann nach Auckland. In LA hatten wir 10 Stunden Aufenthalt, wo wir uns für die Zeitüberbrückung zu sechst ein Hotelzimmer gebucht haben. So war genug Zeit für ein lockeres Erkundungsläufchen und eine kleine Abkühlung im Hotelpool.

In Auckland haben wir wieder außerhalb gewohnt, dieses Mal in North Shore und die Trainingsbedingungen waren noch besser als letztes Jahr in Takapuna. Die Stimmung und Betreuung durch Trainer Ralf Schmiedecke war immer super. Steffen, Sebastian, Gregor und ich hatten gemeinsam eine Art kleines Appartement ohne Küche. Es war ganz lustig, aber nur eine Toilette für vier Männer, ist mindestens eine zu wenig, wenn in 10 Minuten die nächste Trainingseinheit ansteht. Die beiden Anjas hatten ihr eigenes Appartement. Einige Tage später stieß auch Jan noch zu unserer Gruppe dazu.

Die Woche Vorbereitung auf den Wettkampf war super, irgendwie fühlte sich fast jede Trainingseinheit sehr gut an. Das Briefing mit insgesamt knapp 70 Athleten (Männer und Frauen) war diesmal recht entspannt und übersichtlich. Ein Trainer fragte mich vor dem Rennen, ob ich gut drauf sei, weil ich unruhig wirkte. Ich sagte: „Ich bin sehr gut drauf.“ Daraufhin sagte er:„Na siehst du, du bist ein Porsche und wenn du mit einem Porsche fährst, dann willst du den auch ausfahren richtig? Dann tu es, gib Gas!“

In meinem Kopf hieß es die ganze Zeit, vor allem beim Schwimmen ‚Porsche, Porsche, Porsche, Porsche!‘ Dadurch, dass ich aufgrund meiner Ergebnisse der vergangenen Saison recht hoch gerankt war, konnte ich mich nicht an meinen bevorzugten Platz stellen, aber ich machte mir nichts daraus, da bei 33 Startern eh nicht so viel geprügelt werden würde - dachte ich. Die ersten paar Meter nach dem Start waren ganz gut, bis einer links von mir meinte (keine Ahnung was der für einen Schwimmziel hat), er müsse mir immer beim Vorschwingen des Armes auf den Hinterkopf hauen und beim Schwimmzug den Ellenbogen in die Rippen hauen. Ich bin dann weggeschwommen. Schneller Wechsel wie immer und ich war sicher in der ersten Gruppe. Die ersten beiden Radrunden und die fünfte Runde war ich über meinem Limit, dazwischen nur am Limit. Ich habe nur das Nötigste gemacht, weil dieser Kurs recht viel von mir abverlangte. Mit einem sehr schnellen zweiten Wechsel bin ich als Vierter auf die Laufstrecke gegangen. Das Radfahren hatte seine Spuren hinterlassen und ich hab es erst einmal ruhig angehen lassen. In der zweiten Runde hatte ich ein kleines Hoch, aber hinten raus hat dann doch etwas das Stehvermögen gefehlt und ich verlor noch zwei Positionen. Aber mit dem 13. Platz beim Saisoneinstieg bin ich sehr zufrieden.

Glückwunsch an Anne Haug, die das Frauenrennen gewonnen hat und an Jan Frodeno, der der einzige deutsche Herr in den Top10 war.

Am Sonntag den 7.4.2013 sind wir 21:30Uhr in Auckland Richtung Los Angeles losgeflogen und am Sonntag den 7.4.2013 gegen 15Uhr in LA gelandet. Somit keine Zeit verschwendet.

 

Euer Franz 

Leiden verbirgt sich im Wort Leidenschaft


Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal in einem Trainingslager das „Küken“ sein würde, aber bei einer Anzahl von vier Athleten (Sebastian Rank, Gregor Buchholz, Christian Prochnow und ich), einem Trainer (Marek Jaskolka) und einer Osteopathin (Eva Böhrer) ist es nicht so schwer.

Am Anfang des Trainingslagers schaute ich mir zwei Dokumentationen über das Leben und Training der Shaolin Mönche an, weil mich schon immer faszinierte, wie die Mönche im Stande sind ihren Körper und Geist zu trainieren. Interessant war die Motivation der Kinder, die täglich 6-8 Stunden trainieren und auch viel meditieren! Sie wollen später als sehr gut ausgebildeter Shaolin Mönch Berufe, wie Personenschützer, Polizisten ergreifen oder sogar selbst Meister werden! Wenn die Polizisten in Europa einen BMI unter 25 hätten, könnten wir uns schon glücklich schätzen. In China sind wahre Waffen im Polizeidienst tätig. Viele von euch kennen die Szenen aus Shaolin-Shows, in denen sich die Mönche Eisenplatten auf dem Kopf oder Holzstäbe auf dem Arm zerschlagen. Sie lassen sich Speerspitzen gegen die Kehle drücken und verspüren keinen Schmerz. Dies wird schon in frühen Jahren trainiert. Beispielsweise lassen sich die kleinen Mönche von einem anderen Mönch zwei Stunden lang auf den Kopf schlagen. Damit wird der Grundstein für das Eisenplatten zerschlagen gelegt! Sie müssen sozusagen solange trainieren bis der Schmerz besiegt ist!

In diesem Trainingslager hatte ich auch das Gefühl, dass ich solange das harte lange Radfahren trainieren muss, bis ich keine Schmerzen mehr habe. Meine ausbildenden Shaolin Meister sind in dem Fall Meister Gregor und Meister Sebastian gewesen! Die zwei haben schon eine sehr gute Form auf dem Rad und lassen mich häufig bluten! Jammern konnte ich auch nicht, da Marek und Eva sehr oft mitgefahren sind! Ein Shaolinkind jammert schließlich auch nicht. Die Gedanken waren „Alles für Auckland“ und „Was einen nicht umbringt, macht einen stark“! Im Schwimmen konnten Christian und ich dann unsere Karten ausspielen, leider kann man hier den anderen sein eigenes Tempo nicht so aufdrücken wie beim Radfahren! Die zwei Wochen waren zwei sehr umfangreiche und auch intensive Wochen, die trotzdem Spaß gemacht haben.

Am E(va)-Tag konnte man sich gut regenerieren und ab und zu hab ich mich auch mal durchkneten lassen. Die zweite Woche wurde im Laufen etwas intensiver, aber der Körper stellte sich sehr gut auf die hohen Belastungen ein. Am Ende der Woche hatte ich das Gefühl trotz Ermüdung, mein Leistungsniveau ein ganzes Stück nach oben verschoben zu haben.

Spaß haben die Freiwassereinheiten gemacht, in denen wir gemeinsam mit den Langdistanzprofis Horst Reichel, Timo Bracht und Georg Potrebicz wettkampfspezifisch „gespielt“ haben.
Bei der letzten langen Radausfahrt habe ich mir den Reifen aufgerissen und dadurch zwei Reifenplatzer gehabt! Der zweite Platzer war nicht mehr ganz so lustig, da dieser bei 60km/h passierte und ich Glück im Unglück hatte!
Jetzt heißt es gesund bleiben und Mallorca gut überstehen. Dann steht dem ersten Wettkampf nix mehr im Weg.

 

Euer Franz



Triathleten sind verrückte Typen! Laufen Marathon in der Saisonpause!

Never give up, there are no excuses...

 

... (Gib niemals auf, es gibt keine Entschuldigungen) waren meine Gedanken bei meinem letzten Rennen in der U23. Am 1.Oktober ging es für fünf der sieben DTU-Athleten, die in Yokohama am Start waren nach Neuseeland in den Norden von Auckland nach Takapuna. Dort bereiteten wir uns auf unser letztes Rennen der Saison vor, die Weltmeisterschaften. Die WM war so spät, wie schon lange nicht mehr und forderte auch damit jeden Athleten, der teilnimmt auf mehr als 365Tage motiviert und fokussiert zu sein. Bei mir selber ging nach Yokohama die Motivation für das tägliche Training langsam verloren, aber die Motivation für den letzten Wettkampf blieb bis zum Schluss. Leider verträgt sich einen gutes Rennen ohne Training nicht so gut, daher waren die letzten Einheiten zwar gut bis sehr gut, aber man musste sich vom Kopf her häufig neu motivieren.

Wenn man von Neuseeland hört, liest oder durch andere Medien erfährt, hat man schnell landschaftliche Bilder im Kopf, die aus den „Herr der Ringe“ –Filmen stammen. Tja, dafür hätten wir aber auf die Südinsel fliegen müssen, wo es im Moment noch kälter war als es bei uns. Das Wetter hat alle 10Minuten gewechselt und war kälter als in Deutschland. Zum Trainieren und Sightseeing war Takapuna nicht so optimal, da wir zum Rad fahren immer 13km durch die Stadt mussten, bevor man ohne Ampeln und mit weniger Verkehr trainieren konnte. Zum Laufen bot der kleine Stadtteil auch nicht viel Abwechslung, aber ich sehe es so: die 2 Wochen in Takapuna haben uns hart gemacht. Was uns beeindruckte war, dass die Kiwis (so nennen die Neuseeländer sich) ein anderes Temperaturempfinden haben als wir, die sind bei 15Grad Außentemperatur (gefühlten 10Grad), bewölkt barfuß oder in Flipflops, kurzer Hose und Achselshirts rumgerannt und wir haben Mütze, Schal, 3-4 lagige lange Sachen angehabt, um uns vor dem Wind und der Kälte zu schützen. Fast eine Woche nach unserer Ankunft kamen dann auch der Rest der Nationalmannschaft nach Takapuna gereist und es tat auch mal wieder gut Suse und Paule aus der Heimat zu sehen. Fünf Tage vor dem Rennen sind wir nach Auckland in unser Race-Hotel gezogen. Dort sahen wir, wie jedes Jahr zu Europa- und Weltmeisterschaften eine komplett überfüllte Stadt voller Triathleten. Mich erfreute, dass ich das erste Mal seit 2009 nicht der einzige, männliche Deutsche U23-Athlet war. Justus Nieschlag und Stefan Zachäus, der durch einen Infekt leider nicht starten konnte, begleiteten mich zur U23-WM. Ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Die 14,5Grad Wassertemperatur sollten mir nix anhaben, der sehr hügelige Radkurs und schon gar nicht die Laufstrecke.

Mit dem ertönen des Startsignals ging es in die Fluten. Nach ein paar Metern lief mein rechtes Brillenglas voller Wasser, welches die Orientierung erschwerte. Nach dem Schwimmen hatte ich einen Rückstand von ca. 45Sekunden, welcher noch im Rahmen war. Mein erster Wechsel war etwas zu engagiert, sodass ich am letzten Zipfel der zweiten Radgruppe in der auch Justus war am ersten Berg den Anschluss uneinholbar verlor. Ich fiel in die dritte Gruppe zurück und durch Inaktivität meiner Mitfahrer, konnte ich zuschauen, wie der Vorsprung der anderen Gruppen bis auf 4Minuten zur ersten und 2Minuten zur zweiten Gruppe wuchs. Als ich nach 10 Kilometern merkte, dass ich heute nichts mit der Medaillenvergabe zu tun haben würde, schwirrten bis zum Anfang des Laufens Gedanken in meinem Kopf, die sich um das Aussteigen/Nichtfinishen handelten. Ich konnte mir diese Gedanken nicht begründen oder entschuldigen, denn ich habe Anne Haug kurz vor meinem Rennen siegen sehen, ich habe Paratriathleten gesehen und mich mit denen unterhalten (einige finishen Ironman Wettkämpfe!!), ich habe Videos gesehen, wo sich Sportler ins Nirvana liefen oder über die Ziellinie krochen, ich habe die letzten 8 Wochen (3 Wochen Saarbrücken, 1 Woche Japan, 3 Wochen Auckland) hart trainiert und auf meine Ernährung geachtet, ich war im ganzen Trainings- und Wettkampfjahr ca. 27Wochen in Trainingslagern und auf Wettkämpfen (kann mir mal einer ein Bild von meinem Zimmer und meinem Bett schicken), ich bin mittlerweile vermutlich der beste und schnellste Rad Auf- und Abbauer in Brandenburg und das alles habe ich gemacht, um auch bei dem letzten Rennen im Ziel über dem Geländer zu hängen und völlig erschöpft zu sagen, „Ich habe alles gegeben, was möglich war“. Also musste ich diesen „bösen“ Gedanken aus meinem Kopf bekommen. Es galt: „Never give up, there are no excuses!“

Nach dem zweiten Wechsel bin ich auf dem 37. Platz losgelaufen und hab eigentlich nicht mehr damit gerechnet noch jemanden ein- und überzuholen. Schon beim loslaufen, hab ich mich frei gefühlt und erst einmal Gas gegeben. Der Mexikaner Rodrigo Gonzales (so heißt fast jeder Mexikaner) und ich liefen die erste Runde zusammen und er machte gut Tempo. Anfang der zweiten Runde lief ich dann nach vorne und übernahm die Arbeit. Nach 5km überholte ich Justus. Ich hatte einen guten Schritt drauf und konnte beobachten, dass ich deutlich schneller lief als die Spitzengruppe. Ich dachte mir, dann haust du heute im Laufen richtig einen raus und kannst dich dann mit den Männern einen Tag später vergleichen. Auf dem letzten Kilometer angefeuert von vielen Fans und Betreuern überholte ich noch fünf Athleten und wurde am Ende 15. Meine U23-Statistik ist zwar stark fallend, aber die Rennen haben alle ihren eigenen Charakter gehabt. Ab jetzt bin ich bis zum Karriereende bei den „alten Männern“ und hoffe, dass dort die Statistik bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro steigt oder an einem schönen Platz stagniert. Gemeinsam mit dem Briten Mathews Sharp (6. Platz) lief ich die Tagesbestzeit und im Vergleich zu den Männern die drittschnellste Zeit hinter dem Grandfinalsieger Javier Gomez und dem Gesamtsieger Jonathan Brownlee. Jetzt heißt es erst einmal Beine hochlegen, entspannen und ein wenig studieren.

Justus sammelte für seine erste U23-WM viele Erfahrungen.

 

Im Verband werden sich in der kommenden Saison ein paar Sachen verändern und deshalb möchte ich mich hiermit sehr herzlich bei den Trainern und Betreuern bedanken, die so viele Jahre in der DTU etwas aufgebaut haben und jetzt neue Herausforderungen suchen.

 

Ich möchte mich auch hier noch einmal für eure Unterstützung über die Saison hin bedanken und hoffe auf weitere gute Zusammenarbeit. Man merkt es vielleicht nicht sonderlich stark, aber ohne euch wäre mein Weg als Profi steiniger.

 

Euer Franz



Heißes Rennen im Land der aufgehenden Sonne

Am 24. September ging es für eine fünfköpfige Delegation vom Frankfurter Flughafen nach Yokohama zum vorletzten Serienrennen. Das Ziel war es viele Punkte in der Serie zu sammeln, damit wir im Ranking einen Sprung nach vorne machen und im nächsten Jahr nicht so viele Wettkampfreisen machen müssen, um wieder in die Serie zu gelangen. Ich hatte lange Zweifel nach Japan zu reisen, weil im Frühjahr 2011 die Atomkatastrophe in Fukushima war, aber unser Verbandsarzt, Athleten die 2011 in Yokohama gestartet waren und auch eigene Recherchen nahmen mir die Zweifel. Yokohama ist über 300km von Fukushima entfernt und die Strahlenwerte waren ähnlich wie in Deutschland. So ging es gen Osten. Der Flug war nicht sehr angenehm für mich, ich hatte einen Herren mit starken Energiebilanzproblemen neben mir und hab mir beim Versuch zu schlafen eine starke Verhärtung in meinen rechten Glutaeus zu gezogen. Die erste Nacht war super, aber die zweite ergab nur 2h Schlaf. Beim Training haben sich die Arme und Beine die ganze Zeit fremdgesteuert angefühlt.

Man hat ja immer ein gewisses Vorurteil gegenüber Ländern, die man besucht, das meiste hat sich in meinen Augen bestätigt. Die Japaner sind sehr klein, größtenteils dünn, freundlich, aber nicht aufdringlich, sauber, ordnungsbewusst, aber leider auch zu keinem Kompromiss bereit. Außerdem konnten sie, was mich sehr verwunderte, kaum Englisch sprechen. Trainieren konnte man in Yokohama dann auch nicht sonderlich gut.

Eigentlich fühlte ich mich gut, aber irgendwie wollte mein Körper am Wettkampftag überhaupt nicht in Gange kommen. Beim Schwimmen war die erste Runde noch recht gut, aber es hat sich die ganze Zeit so angefühlt als hätte ich vor dem Rennen einen 400m Sprint gemacht und danach das Laktat nicht mehr abbauen konnte. Ich schwamm mit dicken Armen und Beinen und konnte in der zweiten Runde nicht mehr die Beine der anderen Schwimmer halten. Dann hatte ich meinen schlechtesten Wechsel in der ganzen Saison und fuhr zwischen zwei Gruppen. Ich wartete auf die Verfolger und fuhr mit denen nach ca.18km in die erste Gruppe. Ich musste ganz schön in den Lenker beißen und war richtig am Ende. Gregor hatte es an dem Tag etwas schlimmer erwischt, er war in der Gruppe hinter mir, aber ihm erging es ähnlich. Ich musste den Lauf langsam angehen lassen, weil ich überhaupt nicht einschätzen konnte, wozu mein Körper noch fähig war. Mir kam das Rennen so lang vor, aber wenn man die letzten drei Monate nur noch Sprintdistanzen gemacht hat, dann ist die Olympische, wie ein Ironman. Nach nicht einmal 2km dachte ich „Boah das kann heut ganz schön lang werden“! Ich wurde zwar schneller, aber das Gefühl in den Schenkeln kehrte einfach nicht wieder zurück. Am Ende konnte ich mich bei über 28Grad im Schatten auf den 16. Platz vorkämpfen. Mit dem Platz bin ich sehr zufrieden, aber überhaupt nicht mit meiner Leistung. Womöglich war noch der Jetlag und die Ermüdung vom Trainingslager in meinen Knochen, aber ich werde das noch einmal mit den Trainern analysieren. Gregor kam in den 20er Plätzen ins Ziel. Bei den Frauen hatten wir mit dem 2.Platz von Anne Haug, die erste Podiumsplatzierung in der WM-Serie, Svenja Bazlen kam auf Platz ..., Ricarda Lisk auf ..., Anja Dittmer musste verletzt den Wettkampf aufgeben und Anja Knapp konnte aufgrund eines Magen-Darm-Virus nicht starten. Auf Grund seines Stimmverlustes hab ich die letzten fünf Kilometer keine Durchsagen mehr von Herrn Thiel gehört, aber Anja Knapp war eine gute Assistentin. Beim Auslaufen bin ich beim „Yokohama Oktoberfest“ vorbeigekommen (Bilder und Videos werden demnächst auf die Homepage www.franzloeschke.com/galerie/ hochgeladen). Am Sonntag haben wir uns noch ein wenig planlos Tokio angeschaut bis es am Montag dann nach Auckland weiterging. Jetzt noch einmal 2Wochen gut trainieren und dann wird der letzte Wettkampf in Angriff genommen.

 

„There is no elevator to success. You have to take the stairs...!“

 

Euer Franz



 

Wenn ihr einen oder mehrere Berichte verpasst habt oder ihn gerne noch einmal lesen möchtet, dann könnt ihr das von der verlinkten pdf-Datei!!!

 
Im Newsarchiv werden alle Artikel, die ich mal geschrieben habe als pdf-Datei zum Download freigegeben!

 

Am Sonntag den 28.10.2012 knapp eine Woche nach der Weltmeisterschaft in Neuseeland bin ich bei herrlichem Herbstwetter meinen ersten Marathon gelaufen. Mein ursprünglicher Plan war in der letzten Woche, dass ich zwei Marathons laufe, einen zum Testen, wie lange sich 42,195km anfühlen und ein paar Tage später noch einmal einen, um einen 4 Minuten Schnitt auf den Kilometer zu erreichen. Aber gewisse Umstände ließen nur einen und zwar den schnelleren Marathon zu. Wenn man jeden Kilometer in 4 Minuten läuft, dann hat man eine Endzeit von 02:48,47 Std und weil ich schon von vielen gehört habe, dass irgendwann der Mann mit dem Hammer kommt, blieb ich auch größtenteils bis Kilometer 30 recht ruhig. Danach wollte ich noch ordentlich etwas Gas geben. Um zu erzählen, wie ich darauf gekommen bin, fange ich mal von ganz vorne an. Keine Angst das wird keine „How I met your mother“ – Geschichte.

In meinen ersten Jahren in Finsterwalde bei Frau Homagk, waren viele der älteren Athleten im Abituralter und auf dem Weg zum Studium und viele beendeten das Abitur und liefen im gleichen Jahr einen Marathon. Für das zeitintensive Triathlontraining war nicht mehr viel Zeit, aber für ein paar Runden Laufen war immer im Abitur Zeit. Mich faszinierte diese Strecke schon immer und im Alter von 12 Jahren hab ich auch nicht wirklich glauben können, dass man so lange laufen kann. Der Sohn von Frau Homagk war für mich zu der Zeit im Laufen und im Triathlon das Maß aller Dinge und eben ein Vorbild. Er ist glaube ich schon im Alter von 14/15 Jahren mal eine Distanz von der Marathonlänge gelaufen, dies brachte mich auch kurz auf „dumme Gedanken“, aber mir wurde von vielen abgeraten und ich hatte auch ganz schön Respekt vor dieser Distanz. Somit wurde das Projekt ein paar Jahre aufgeschoben. Auf alle Fälle wäre ich mit 18 Jahren schon Marathon gelaufen, wenn mich mein Weg nicht nach Potsdam und immer mehr in die Triathlonszene gebracht hätte. Einige Zeit lang blieben Marathongedanken aus meinem Kopf verschont bis Steffen Justus 2008 mit einer kurzen Vorbereitung von wenigen Wochen den München Marathon in 02:21,38 gewann und damit als Triathlet in der Deutschen Marathonspitze ist. Mir war meine Saisonpause für eine solche mehrwöchige Vorbereitung zu heilig, um mich an eine 2:30,00 er Zeit heranzutrauen. Dieses Jahr im WM-Vorbereitungstrainingslager in Saarbrücken sind unser Coach Wolfram Bott und Sarah Fladung beim Saarlandmarathon mitgelaufen. Das war mein Entschluss „Ich laufe dieses Jahr in der Saisonpause einen Marathon, direkt nach der WM“. Ich entschied mich für die erste Woche nach der WM, weil ich da noch die Basics des ganzen Jahres in den Beinen habe, keine lange Vorbereitung brauche und damit ich noch etwas von der Saisonpause habe.

Jetzt stand ich da am Sonntag kurz nach 2 Uhr Nachmittags und dachte mir „Oh man jetzt geht’s los, schaun wir mal, was das wird.“ Stefan Hubert einer der besten Bergmarathonläufer und ein guter Trainingskumpel begleitete mich die erste Hälfte des Marathons und von meinem Kumpel Domenique und mein Bruder Paul wurden wir die ganze Zeit mit Fahrrad begleitet, verpflegt, fotografiert und motiviert. Schon nach 5 Kilometern hatte ich eine gewisse leichte Grundspannung in der Muskulatur und ich dachte mir „Oh nein jetzt schon Spannung, ich bin doch noch eine Weile unterwegs“. Wir liefen eine schöne Runde übers Neue Palais, Buga-Park, Heiligen See und passierten die ersten 10 Kilometer nach 0:39:58 (1. 10er 4:00 Schnitt). Dann ging es weiter über die Glienicker Brücke und über die Stadt (Brandenburger Tor, Luisenplatz) zurück. Kilometer 20 erreichten wir nach 1:19:10 (2. 10er 39:12 Min; 3:55 Schnitt) und wie Gott will trafen wir da meinen Trainer mit Familie und Freunden (er wusste natürlich nichts von meinem Vorhaben) und für mehr Zeit als ein kurzes „Hallo“ war nicht, denn ich hatte ja eine Mission. Die Beine fühlten sich noch gut an und es ging weiter übers Neue Palais, Eiche, Golm, bis kurz vor Werder, dann in den kleinen Ort Wildpark West. Dort hatte ich Kilometer 30 in 1:57:53 (3. 10er 38:43 Min; 3:53 Schnitt) bewältigt und mit dem 30 Kilometer ging mein linker Abduktor zu. Ich wusste nicht so richtig wie ich reagieren soll, ich probierte es mit schneller laufen. Der Schmerz verging zwar nicht, aber es war angenehmer zu laufen. Das letzte Viertel meines Marathons verpflegte ich mich jeden Kilometer immer im Wechsel mit Redbull und Ultra Sports Buffer. 6 Kilometer vor dem Ende rechnete ich hoch, wie meine Ankunftszeit sein würde, ich kam auf etwas über 2:44,30. Da ich noch Power hatte, lief ich noch schneller vom Wildpark West über Geltow und dann am Wasser entlang Richtung Potsdam. Der vierte 10. Kilometer erreichte ich nach 2:36:01 (4. 10er 38:08 Min; 3:49 Schnitt). Jetzt hatte ich noch 2,195km vor mir und nur noch knapp 8 Minuten bis 2:44,00. Die nächsten zwei lief ich in 7 Minuten und wusste jetzt reicht es für unter 2:44,00. 42,195 Kilometer beendete ich nach 2:43,46 (3:52 Schnitt auf einen Kilometer).

Leute, eins kann ich euch sagen, bleibt am Besten nicht stehen, wenn ihr einen Marathon gelaufen seid, lauft einfach weiter bis irgendwann der Schmerz vergeht. Am Internat der Sportschule Potsdam endete mein erster Marathon und es begannen 1,5km auslaufen mit sehr starken Schmerzen. Es war ein schönes Gefühl und ich weiß jetzt, dass ich auch ein gutes Stück hätte schneller laufen können. Naja ich habe ja noch ein paar Wochen Saisonpause, da kann ich es ja nochmal versuchen. Nee, kleiner Scherz, jetzt ist wirklich Pause. Vielen Dank an Domenique, Stefan und Paul. Zur Info: jede Bewegung am Abend war sehr unangenehm, aber den nächsten Tag blieb ich von Muskelkater verschont und konnte ohne Probleme beim Unikurs Boxen teilnehmen. Nur die Reaktionszeit meiner Muskeln hat den größtmöglichen Weg genommen.

 

Ich denke, ihr werdet euren Spaß beim Lesen gehabt haben.

 

Euer Franz 

letztes Ergebnis

SIEG !

Ironman 70.3 Austin

Termine

2 Wochen Saisonpause

Nächster Wettkampf

wird noch geplant :)

Ranglisten

Ironman 70.3 Pro Ranking: Platz 13

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